Tischtennis: Verbandsliga
Ochtruper machen mit dem TTV Metelen kurzen Prozess

Ochtrup -

Für klare Verhältnisse hat die Reserve des SC Arminia Ochtrup im Verbandsliga-Derby gegen den TTV Metelen gesorgt. Mit 9:2 wiesen die Töpferstädter den abstiegsbedrohten Nachbarn klar in die Schranken. Für die Gäste begann das Duell denkbar schlecht, denn ein Leistungsträger kam erst eine Stunde später in die Halle.

Montag, 16.04.2018, 14:04 Uhr

Voller Einsatz: Niklas Hannekotte musste sich nur selten richtig strecken, um Jan Tewes zu besiegen.
Voller Einsatz: Niklas Hannekotte musste sich nur selten richtig strecken, um Jan Tewes zu besiegen. Foto: Thomas Strack

Das mit Spannung erwartete Derby in der Verbandsliga zwischen dem SC Arminia Ochtrup II und dem TTV Metelen gestaltete sich zu einem ungleichen Duell. Mit 9:2 behielten die Hausherren überraschend deutlich die Oberhand und vergrößerten damit die Probleme beim Nachbarn. Der muss seinerseits am kommenden Wochenende gegen Beckhausen punkten, um die Abstiegsrelegation zu vermeiden.

Aus Sicht der Gäste hätte es nicht schlechter laufen können, denn Hendrik Waterkamp hatte eine Autopanne und kam erst mit Verspätung in die Halle. „Daran hat es aber nicht gelegen. Die Ochtruper waren einfach in allen Belangen besser. In Bestbesetzung ist das schon eine sehr starke Mannschaft“, erkannte TTV-Teamsprecher den Erfolg des Gegners neidlos an.

Die Eingangsdoppel gingen allesamt an den SCA, wobei es allerdings zwei Mal über die volle Distanz ging. Niklas Hannekotte und Pa­trick Gust mussten gegen Tewes und Frank Holtkamp sogar in die Verlängerung des fünften Satzes.

An den Tischen eins und zwei hatten sich die Ochtruper auf viel Gegenwehr eingestellt, doch dem war nicht so: Michael Hillebrandt und Mark Beuing gaben in den vier Partien gegen Dawid Ciosek und Hendrik Waterkamp gerade einmal einen Satz ab. „Da haben wir gezeigt, dass wir zusammen mit Beckhausen das stärkste obere Paarkreuz in der Liga besitzen“, stellte Hillebrand zufrieden fest.

In der Mitte teilten die Teams die Punkte. Niklas Hannekotte holte einen Zähler für die Arminen, Stefan Weiss einen für den TTV. Unten verlor Timo Scheipers gegen Metelens Ersatzmann Sebastian Klockenkemper, wobei sich Scheipers bei einem Sturz im zweiten Durchgang verletzte und nicht mehr im Vollbesitz seiner Kräfte war. Dafür behauptete sich aus Sicht der Hausherren Patrick Gust mit 3:2 gegen Frank Holtkamp.

„Für die Tabelle hat das Ergebnis keine großen Auswirkungen. Es ging einfach ums Prestige. Ich drücke den Metelenern beide Daumen, dass sie in der Liga bleiben“, so Hillebrandt.

In der NRW-Liga verzichtete die erste Mannschaft der Arminen am Sonntag auf einen Einsatz. Aufgrund diverser Ausfälle sahen sich die Töpferstädter nicht in der Lage, ein Sextett für das Auswärtsspiel bei der TTU Bad Oeynhausen zu stellen. Folglich wurde das Spiel mit 0:9 als verloren gewertet. „Das ist natürlich ärgerlich, aber war nicht zu vermeiden“, beteuerte Teamsprecher Christopher Ligocki. Für die Tabelle hatte das Ergebnis keine Konsequenzen.

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