So., 24.01.2016

Volleyball BSV Ostbevern Jetzt will der Aufsteiger mehr

Sabrina Roer (r.) und Vera Horstmann streckten sich in Herne nach Kräften und wurden mit einem 3:1-Erfolg belohnt. Bereits der achte Saisonsieg für den Regionalliga-Aufsteiger.

Sabrina Roer (r.) und Vera Horstmann streckten sich in Herne nach Kräften und wurden mit einem 3:1-Erfolg belohnt. Bereits der achte Saisonsieg für den Regionalliga-Aufsteiger. Foto: Biniossek

Ostbevern - 

„Am Thema Klassenerhalt können wir einen Haken dran machen“, freute sich Trainer Dominik Münch nach dem 3:1-Auswärtserfolg der Ostbeverner Regionalliga-Volleyballerinnen in Herne.

Von Karl-Heinz Kock

„An das Thema Klassenerhalt können wir einen Haken machen“, freute sich Trainer Dominik Münch nach dem 3:1-Auswärtserfolg der Ostbeverner Regionalliga-Volleyballerinnen in Herne. Dies war bereits der achte Sieg des Aufsteigers in zwölf Begegnungen. „Damit haben wir uns den Rücken freigehalten und können nun mit Spaß in die Spiele gegen die Spitzenteams Essen und Aasee gehen.“ Diese Duelle stehen an den beiden folgenden Wochenenden an.

„Die ersten beiden Sätze ähnelten denen gegen Detmold“, kamen beim BSV-Übungsleiter Erinnerungen an den Auftritt vor Wochenfrist auf. „Wir sind konzentriert gestartet.“ Zwischenzeitlich lagen die Gäste aus der Bevergemeinde mit sechs bis sieben Punkten, zum Beispiel mit 22:16, in Führung, und Münch begann taktisch zu wechseln. Aber Herne kam wieder auf und glich zum 24:24 aus. „Da haben sie uns auf dem falschen Fuß erwischt, aber wir haben es nervenstark durchgebracht.“ Mit 26:24 ging Durchgang Nummer eins an den Tabellendritten.

Anschließend fackelten die BSV-Damen nicht lange, zogen schnell fünf bis sieben Punkte weg und entschieden den zweiten Abschnitt mit 25:19 für sich. „Wir hatten Vorteile in der Annahme. Luisa Heidorn hat ein Superspiel gemacht, mutig die Bälle verteilt und es dem Gegner schwer gemacht.“

„Jetzt müssen wir konsequent bleiben“, schrieb Münch seinen Volleyballerinnen vor dem dritten Satz ins Stammbuch. Bis zum 6:2 klappte das gut. Dann kam ein Bruch ins Spiel, der auch durch Auszeiten und Spielerwechsel nicht zu beheben war. „Vielleicht hatten wir auch nicht die nötige Spannung.“ 17:25 lautete das Resultat gegen den Favoriten.

Im vierten Satz bahnte sich beim 1:5 eine Fortsetzung des Negativlaufs an. „Allen war klar: Wir müssen was tun und dürfen nicht noch einmal in diese Falle tappen“, so Münch. Sabrina Roer sorgte mit guten Angaben für eine 8:6-Führung. Die SG Herne, in deren Reihen inzwischen die in Dortmund studierende Ostbevernerin Alexandra Spahn zu Hause ist, gelangte beim 18:18 noch einmal zum Gleichstand. Aber Maren Flachmeier ließ ihr Team mit drei Angriffen aus schwieriger Position auf 21:18 enteilen und stellte die Weichen endgültig auf Sieg (25:21).

In den anstehenden Topspielen gegen Essen und Aasee sieht Münch sein Aufgebot in der Außenseiterrolle. „Sie haben individuell den stärkeren Kader und die höhere Stabilität. Wir brauchen zwei perfekte Spiele, um sie erneut zu besiegen.“

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