So., 07.02.2016

Volleyball-Regionalliga der Frauen Aufstiegsfrage wird 2016 ohne den BSV geklärt

Maren Flachmeier, Sabrina Roer und Luisa Heidorn (v.l.) kassierten beim Tabellenzweiten BW Aasee eine 0:3-Niederlage. Nur im dritten Satz agierten beide Teams auf Augenhöhe.

Maren Flachmeier, Sabrina Roer und Luisa Heidorn (v.l.) kassierten beim Tabellenzweiten BW Aasee eine 0:3-Niederlage. Nur im dritten Satz agierten beide Teams auf Augenhöhe. Foto: Biniossek

Ostbevern - 

Vier Spieltage vor Saisonende ist eine Vorentscheidung zu Ungunsten der BSV-Volleyballerinnen gefallen. Nach der gestrigen 0:3-Auswärtsniederlage bei Mitaufsteiger BW Aasee steht fest, dass die Aufstiegsfrage in der Regionalliga in dieser Saison ohne Ostbeverner Beteiligung geklärt wird.

Von Karl-Heinz Kock

Vier Spieltage vor Saisonende ist eine Vorentscheidung zu Ungunsten der BSV-Volleyballerinnen gefallen. Nach der gestrigen 0:3-Auswärtsniederlage bei Mitaufsteiger BW Aasee steht fest, dass die Aufstiegsfrage in der Regionalliga in dieser Saison ohne Ostbeverner Beteiligung geklärt wird. Zu stark, zu überlegen präsentierten sich die Münsteranerinnen, als dass damit zu rechnen wäre, dass sie sich noch mehrere Ausrutscher erlauben würden. Zudem beträgt ihr Vorsprung auf den Tabellendritten aus der Bevergemeinde nun bereits sechs Zähler. Weitere zwei Punkte davor rangiert Spitzenreiter VC Allbau Essen. „Mit dieser Leistung wird Aasee auch nicht Zweiter werden, die waren noch einmal eine halbe Klasse besser“, zog BSV-Trainer Dominik Münch gleich nach Spielschluss einen Vergleich zwischen den beiden Topteams der Zehnerliga.

Schon eine halbe Stunde vor Spielbeginn herrschte in der Sporthalle an der Bonhoefferstraße eine fantastische Stimmung. Diese übertrug sich nahtlos auf die Volleyballerinnen aus der Domstadt. „Man hat heute gemerkt, dass sich bei Aasee eine Menge aufgestaut hat. Die Spielerinnen waren unglaublich fokussiert und super eingestellt. Das war das mit Abstand beste Regionalliga-Spiel, das ich in dieser Saison gesehen habe“, sagte Münch. „In den ersten beiden Sätzen haben sie uns den Schneid abgekauft.“

Vom Start weg übernahmen die Münsteranerinnen über 6:1, 12:10 und 21:15 das Kommando, um es beim 25:22 erfolgreich zu Ende zu bringen. Im zweiten Durchgang wurden die Leistungsunterschiede noch deutlicher. In der Ballannahme, in der Blockarbeit, bei den Angaben – überall hatten die Gastgeberinnen Vorteile. So ging dieser Abschnitt dann auch mit 25:10 an Aasee.

„Ich muss vor meiner Mannschaft den Hut ziehen, dass sie einen geilen dritten Satz gespielt hat“, so der Ostbeverner Übungsleiter. Vier Mal hatte sein Ensemble Satzball, zwei Mal wurde die Chance beim Aufschlag vergeben. Letztlich wendete Aasee das Blatt und nutzte seinen zweiten Matchball zum 30:28-Triumph.

Ein besonderes Erlebnis war derweil Aasee-Coach Nils Kaufmann. Anderthalb Stunden hüpfte, gestikulierte und jubelte er am Spielfeldrand, als wenn es kein Morgen mehr gäbe. Allerdings ist er gemeinsam mit seinem Team an den verbleibenden vier Spieltagen auf Schützenhilfe von zumindest einem Regionalliga-Kontrahenten angewiesen, um Primus Essen noch vom Thron stürzen zu können.

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