Fr., 21.04.2017

Fußball: B-Junioren-Westfalenliga Preußens B-Junioren sind im Anflug auf die Bundesliga

Im Anflug auf die Bundesliga: Cyrill Akono und die U 17 des SC Preußen Münster.

Im Anflug auf die Bundesliga: Cyrill Akono und die U 17 des SC Preußen Münster. Foto: Heimspiel/mao

Münster - 

Acht Jahre am Stück spielten die B-Junioren des SC Preußen Münster in der Nachwuchs-Bundesliga. 2014/2015 stiegen die Talente dann in die Westfalenliga ab. Aktuell befindet sich das Team auf dem Weg zurück, ein Comeback im Oberhaus ist wahrscheinlich.

Von Uwe Niemeyer

Allerdings wartet am kommenden Sonntag (30. April) mit der Partie beim SC Paderborn noch ein richtungsweisender Boxenstopp, ist eine neue Delle nicht ausgeschlossen. Immerhin aber treten die Preußen als Zweiter mit 39 Zählern und mit einem Sechs-Punkte-Polster vor den Ostwestfalen an der Pader an. Zwar droht von Borussia Dortmund bei zwei Spielen im Rückstand und 32 Punkten Gefahr. Doch nur scheinbar. Denn der BVB-Nachwuchs kommt ebenso nicht für den Aufstieg infrage wie Tabellenführer FC Schalke 04 (39), da beide Revierclubs ihre U 16 in der Westfalenliga einsetzen. Die können jedoch nicht in die Bundesliga aufsteigen – dort spielen bereits die U-17-Teams.

„Wir müssen immer ans Limit gehen“

Seine Elf sieht Kastner allerdings noch lange nicht am Ziel. „Es ist noch alles drin, in alle Richtungen“, sagt er zunächst das, was Trainer in solchen (vielversprechenden) Situationen sagen. Dann aber geht er ins Detail: „Drei der vier siegreichen Spiele nach der Winterpause haben wir mit nur einem Tor Unterschied gewonnen. Wir müssen stets kämpfen, immer ans Limit gehen.“ Immerhin wartet auf den SCP aus Münster und den aus Paderborn ein „ähnlich schwieriges Restprogramm“. Der Preußen-Nachwuchs bekommt es nach dem direkten Duell unter anderem noch mit dem BVB und VfL Bochum zu tun, Paderborn mit dem VfL Bochum und Schalke 04. „Paderborn und wir spielen auf Augenhöhe. Das wird eine ganz enge Kiste. Jetzt kommt die Phase, in der wir unseren besten Fußball bieten sollten.“

Sechs Punkte voraus

Zuvor haben die Preußen immerhin schon mal ihr Polster vergrößert. Mit vier Punkten Vorsprung in die Winterpause gegangen, weist die Differenz zum Konkurrenten nun sechs Zähler auf. In einer Woche können es vorentscheidende neun, aber auch spannende drei werden.

Einiges wird davon abhängen, ob die Sorgenkinder zurückkehren. So klagt Kapitän Lukas Frenkert auch nach Ostern noch über Probleme, Cyrill Akono, mit 14 Saisontoren Top-Torjäger der Westfalenliga, setzte Anfang der Woche mit dem Training aus. „Es wär nicht unwichtig, wenn beide mitwirken könnten“, ordnet der Coach den Stellenwert ein.

Apropos Personalien: Sechs Akteure aus der aktuellen U 17 steigen am Saisonende ohnehin auf – in die U 19 des SC Preußen. Gut möglich, dass sich noch weitere Kandidaten empfehlen. Schließlich stehen im aktuelle 23-köpfigen U-17-Kader 19 Spieler des Altjahrgangs. Was – Aufstieg oder nicht – einen neuen Kader für die nächste Saison nach sich zieht. Dabei bietet der Jahrgang 2001 der U 16 die Basis. Zwölf oder 13 Spieler hat Kastner auf dem Zettel. „Das ist ein guter Grundstock“, urteilt er.

Ähnlich fällt das Zeugnis für sein aktuelles Team aus. „Ich bin ja erst im vergangenen Sommer zum Team gestoßen, kannte niemanden. Ich muss denjenigen, die gesichtet haben, ein großes Kompliment machen. Sie haben einen guten Kader zusammengestellt,“ lobt Kastner, der die U 17 nach der Saison 2011/12 und sieben Jahren Preußen Richtung Hiltrup verlassen hatte, um vor der laufenden Saison zurückzukehren. Es soll nicht das letzte Comeback bei der und für die U 17 des SC Preußen bleiben.

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