So., 12.11.2017

Fußball: B-Junioren-Bundesliga Chancenplus für Preußen-Talente gegen Hombruch, aber keine Punkte

Auf Tuchfühling, nicht aber in der Erfolgsspur: Moritz Pauli (3. v. l.), hier gegen den Hombrucbher Ensar Selmanaj, wartet mit dem SCP weiter auf ein Erfolgserlebnis.

Auf Tuchfühlung, nicht aber in der Erfolgsspur: Moritz Pauli (3. v. l.), hier gegen den Hombrucher Ensar Selmanaj, wartet mit dem SCP weiter auf ein Erfolgserlebnis. Foto: fotoideen.com

Münster - 

Langsam wird es richtig ernst für die U 17 des SC Preußen im Bundesliga-Oberhaus. Die 0:1-Heimpleite gegen den Hombrucher SV aus Dortmund war ein echter Tiefschlag im Abstiegskampf. Vor allem die Chancenauswertung war bedenklich.

Von Max den Benken

Die U-17-Junioren des SC Preußen Münster warten weiter auf ihr bitter benötigtes Erfolgserlebnis. Das Chancenplus in der zweiten Halbzeit im Bundesliga-Kellerduell nützte ihnen nichts. Auf dem Papier blieb es bei der 0:1 (0:0)-Pleite gegen den Hombrucher SV, der die Adlerträger damit überholte und auf den vorletzten Platz verwies.

Beide Mannschaften hatten sich vorgenommen, sich mit einem Sieg gegen den direkten Konkurrenten im engen Abstiegskampf nach oben zu hieven. Die Hombrucher starteten druckvoller. Erste Standardsituationen sowie ein Distanzschuss von Daniel Biancardi (9.) strahlten bereits Gefahr aus. Auf münsterischer Seite saßen häufiger die letzten Pässe in die Spitze nicht. Trainer Martin Kastner kritisierte später: „Die Präzision ist nicht so da im Spiel, wie ich mir das vorstelle. Einfache Flugbälle müssen auch ankommen.“ Erst nach 29 Minuten schlug Tobias Heering die erste gefährliche SCP-Ecke, doch Tyrese Williams schoss direkt auf den Torhüter Sezcan Gürman.

Die Preußen kamen gefährlicher aus der Kabine und erspielten sich schrittweise ein Chancenplus. Mit Kevin Husha brachte Kastner eine zweite Spitze. Doch mitten in diese Offensivbemühungen fiel nach 62 Minuten die Gästeführung: Bei einem cleveren Konter ergaben sich Lücken in der SCP-Abwehr, Tobias Szymura flankte, und Emmanuel Williams netzte aus kurzer Position ein. Brenzlig wurde es wenig später erneut, als SCP-Keeper Tom Breuer als letzter Mann erfolglos grätschte und ihn Tim Neugebauer beinahe umspielte. Doch die Preußen berappelten sich schnell. Ein Kopfball von Peter Stüve knallte gegen die Latte (70.). Nach einer Flanke von Kapitän Julian Niehues hatte erneut Stüve den Ausgleich auf dem Fuß, doch sein Schuss ging am Kasten vorbei. Auch der Aufsetzer von Noah Bagdat (78.) brachte nicht das ersehnte Tor. „Wir haben wieder die guten Chancen nicht gemacht“, ärgerte Kastner sich.

Nach dieser Niederlage in einer mäßigen Partie rutschten die seit sieben Spielen sieglosen Preußen weiter in der Tabelle ab. Die Steigerung in der zweiten Hälfte dürfte etwas Mut machen.

SCP: Breuers – Stampa, Dreinemann, Flake (57. Ates), Pauli (41. Husha) – Heering, Niehues – März, Katzer (73. Martin), Williams (41. Bagdat) – Stüve

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