So., 03.12.2017

Fußball: Westfalenliga Umstellung bringt Preußen II gegen Fichte Bielefeld schnellen Erfolg

Preußen-Keeper Stephan Tantow war Sieggarant gegen Bielefeld. Hier klärt er gegen Niklas Szeleschus.

Preußen-Keeper Stephan Tantow war Sieggarant gegen Bielefeld. Hier klärt er gegen Niklas Szeleschus. Foto: Peter Leßmann

Münster - 

Die zweite Mannschaft von Preußen Münster bleibt der ärgste Verfolger des 1. FC Gievenbeck in der Westfalenliga. Während unter anderem die Partie des Spitzenreiters ausfiel, gewannen die Adlerträger zu Hause gegen den VfB Fichte Bielefeld mit 3:2.

Von Thomas Austermann

Um Eingriffe in den laufenden Betrieb sind Trainer Sören Weinfurtner und sein Assistent Kieran Schulze-Marmeling nie verlegen. Das Trainer-Duo des SC Preußen Münster II steckte auch zum Rückrundenauftakt gegen Fichte Bielefeld die Köpfe zusammen und sorgte zur Pause für eine gewinnbringende Neuausrichtung. Mit 3:2 (1:1) holte der Westfalenligist den zehnten Sieg, der „hinten heraus“ in Gefahr geriet.

„Diese Hektik müssen wir vermeiden“, atmete Weinfurter durch, nachdem Keeper Stephan Tantow die vorletzte und Abwehr-Regisseur Nils Burchardt die letzte Fichte-Szene bereinigt hatten. Die vom Routinier Mario Ermisch trainierten Ostwestfalen lockten die Gastgeber in ein interessantes und temporeiches Duell. Mit Tobias Warschewski spielte der junge Drittliga-Stürmer der Preußen an der Seite von Luca Steinfeldt und entfachte Betrieb. Nach Fabian Kerelajs Vorarbeit traf der 19-jährige Profi zum 1:0 (31.). Ein Tor hätte auch gegen Tantow fallen können. Die Viererkette, in der Stammkraft Marius Mause fehlte, agierte nicht immer wirkungsvoll abgestimmt. Und sie kassierte den Ausgleich durch den schnellen Stürmer Niklas Szeleschus (35.).

Mause kam zur 46. Minute, die Abwehr wurde zur Dreierkette, die Außen waren doppelt besetzt, und der Lieferservice Marke SCP nahm Fahrt auf – nachdem Tantow zwei Mal bestens im Bilde war gegen Bielefelder Abschlüsse. Leonel Brodersen und Kerelaj sorgten rechts für ein Übergewicht. Die Flanke des Erstgenannten wuchtete Steinfeldt per Kopf ins Tor (60.). Und wieder war nach Vorarbeit von rechts was los: Warschewskis Schuss wehrte Fichte-Schlussmann Michael-Joel Arnolds zur Seite ab, der durchgestartete Mehmet Kara staubte ab (79.). Bis dahin standen die Preußen sattelfester und attackierten griffiger als zuvor. Erst das 2:3 durch Jannik Welkeners Kopfball (88.) sorgte für Zittern. „Nach der Umstellung passte es besser“, sagte Weinfurtner, „aber Bielefeld kam wie anfangs zu Szenen, die wir in der Entstehung schon hätten verhindern müssen.“ SCP: Tantow – Brodersen, Burchardt, Borgmann, Sammerl – Kara (86. Kriwet), Budak, Kerelaj, Schmitz (46. Mause) – Warschewski (70. Benmbarek), Steinfeldt

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