Di., 18.10.2016

Fahrsport 17 Gespanne am Start

17 Gespanne nahmen an der Stallmeisterschaft des RFV Gustav Rau Westbevern teil.

17 Gespanne nahmen an der Stallmeisterschaft des RFV Gustav Rau Westbevern teil. Foto: Niemann

Westbevern - 

Die Stallmeisterschaft ist für die Fahrsportler im RFV „Gustav Rau“ Westbevern das Highlight zum Ausklang der grünen Saison.

Von Bernhard Niemann

Alle Teilnehmer sind mit Herz und Begeisterung beim vierstündigen Mix aus Fahren, heiteren Spielen, Geschicklichkeit und Konzentration bei der Sache. Der Sieger gewinnt einen Pokal, muss aber im Folgejahr auch die Stallmeisterschaft organisieren.

Hermann-Josef Schulze Hobbeling und sein Sohn Stefan gewannen am Samstagabend. „Ich kann es kaum fassen. Viele Jahre, eher Jahrzehnte, habe ich es versucht, doch es hatte bis heute nicht geklappt“, freute sich Hermann-Josef Schulze Hobbeling. Auch Sohn Stefan, der Beifahrer, war glücklich. Die Nummer eins trägt er auch als Torwart des A-Kreisligisten SV Ems.

Mit 65,3 Punkten hatten die Schulze Hobbelings die Stallmeisterschaft nach einem packenden Zweikampf gewonnen. In der Endabrechnung lagen sie ganze zwei Hundertstel vor dem Fahrerteam mit Reinhard Kolkmann, Heinrich Schulte, Dorothee Kolkmann und Andreas Wienstroer, die 65,28 Zähler errangen. Das Trio mit Andre Schulze Hobbeling, Thorsten Severt und Viktoria Bruns-Sutthoff belegte mit 34,05 Punkten den dritten Rang.

Bei der Siegerehrung war der anspruchsvolle Nachmittag, den 17 Gespanne hinter sich gebracht hatten, vergessen. Es bestand große Freude im Kreis der aktiven Fahrsportler. So herrschte auf dem Reiterhof Schulze Hobbeling und der Strecke emsiges Treiben. Die Gespanne nahmen eine Wegstrecke von 10,25 Kilometern in Angriff. Die Strecke führte durch Vadrup, Haus Langen und den Randgebieten. An vier Stationen galt es, verschiedene Spiele zu absolvieren und dabei viele Punkte für die Gesamtbilanz zu sammeln.

Insgesamt waren die Teilnehmer bei zehn Spielen gefordert. Es galt Rechenaufgaben zu lösen, um anschließend nummerierte Kegel zu durchfahren. Ferner hieß es, 25 Meter mit dem Fahrrad so langsam wie möglich zurückzulegen oder eine Brücke zu bauen, wobei die Teile nicht der erforderlichen Länge entsprachen. Somit waren praktikable Lösungen erforderlich. Ein Puzzle zusammen zu stellen, Münzen in einen Behälter zu knipsen und so weiter erforderten Geschicklichkeit und sorgten für Heiterkeit.

Michael Gausepohl, Tim Kolkmann und Karl-Heinz Wansstraht hatten als Vorjahressieger die Aufgaben gestellt. „Es hat richtig Spaß gemacht“, lobte Karl Meckmann das Organisationstrio.

„Nächstes Jahr werden die Damenteams bei der Stallmeisterschaft angreifen. Diesesmal haben sich die Herren nicht als Gentleman erwiesen und ihnen den Vortritt gelassen“ kündigte die Vereinsvorsitzende Petra Weiligmann mit einem Augenzwinkern an.

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