Do., 01.12.2016

Fußball | Kreisliga A1: Interview mit Rafael Figueiredo „Da wird keine Entscheidung alleine getroffen“

Rafael Figueiredo (ASC Schöppingen)

Rafael Figueiredo (ASC Schöppingen) Foto: Kristian van Bentem

Schöppingen - 

Noch vor Beginn der Rückrunde haben sich Rafael Figueiredo, seit Saisonbeginn Spielertrainer des ASC Schöppingen, und die Vereinsführung des A-Ligisten auf eine weitere Zusammenarbeit verständigt.

WN-Redakteur Stefan Hoof sprach mit dem Coach, der noch bis zum Sommer für den Oberligisten FC Eintracht Rheine stürmte.

Herzlichen Glückwunsch zur Vertragsverlängerung. Bist du überrascht, dass der ASC in dem Moment auf dich zukam, als es sportlich nicht nach Wunsch verlief?

Rafael Figueiredo: Nein, ich war nicht besonders überrascht. Ich weiß, dass der Vorstand immer sehr früh Gewissheit haben möchte, wie es im nächsten Jahr weiter geht, so hat er Planungssicherheit. Dass es in einer Phase war, in der wir eine kleine Durststrecke hatten, zeigt um so mehr, dass die Verantwortlichen mit der Entwicklung der Mannschaft trotzdem gut zufrieden sind. Niemand vom Vorstand hat uns je unter Druck gesetzt, eine bestimmte Platzierung zu erreichen. Der Vorstand möchte sehen, dass ein Ruck durch die Mannschaft geht, dass sich das Team weiterentwickelt. Betrachtet man die Entwicklung der Mannschaft im letzten halben Jahr, macht uns das als Trainer doch schon ein bisschen stolz.

Die Talsohle scheint durchschritten. Was ist in dieser Spielzeit für deine Mannschaft möglich?

Figueiredo: Der Sieg im Pokalspiel gegen Südlohn hat uns wieder das nötige Selbstvertrauen zurückgebracht. Wir haben einen Plan, wie wir spielen wollen. Wir haben nie daran gezweifelt, dass der Erfolg sich wieder einstellt, wenn wir weiter so akribisch arbeiten. Das hat sich in den letzten beiden Spielen bestätigt. Unser Ziel ist und bleibt es, eine bessere Platzierung zu schaffen als in den vergangenen Jahren und immer wieder zu schauen, dass wir mit den Spitzenmannschaften der Liga spielerisch mithalten können. Das ist uns in der Hinrunde absolut geglückt, deswegen sind wir absolut im Soll.

Was hat dich in dieser Spielzeit überrascht?

Figueiredo: Das gute Niveau dieser Liga. Es sind viele Mannschaften dabei, die richtig guten Fußball spielen. Es macht Spaß, sich mit ihnen zu messen. Auch die Mentalität unserer Gegner ist sehr gut. Da gibt keiner auf, auch wenn er mal deutlicher zurückliegt.

Nach deinen ersten Erfahrungen als Spielertrainer: Was würdest du in der Rückrunde anders als zu Saisonbeginn anpacken?

Figueiredo: Wir werden nicht viel anders machen. Wir werden weiter an unseren Spielabläufen arbeiten und versuchen, uns kontinuierlich zu verbessern und mehr Sicherheit in unser Spiel zu bekommen. Dafür müssen bestimmte Automatismen greifen. Daran werden wir in der Rückrunde und auch im nächsten Jahr arbeiten. Die Mannschaft ist in ihrer Entwicklung noch lange nicht am Ende.

Auch Christoph Lütke Bitter und Stefan Blick haben für ihre weitere Tätigkeit als Co-Trainer zugesagt. Wie ist die Aufgabenverteilung geregelt?

Figueiredo: Mit Christoph Lütke Bitter und Stefan Blick klappt die Zusammenarbeit einfach super. Wir sprechen uns genau ab, was wir trainieren und wie wir am Wochenende spielen wollen. Da wird keine Entscheidung alleine getroffen. Stefan kümmert sich meistens um die Torhüter, „Lütke“ ist im defensiven Bereich der Experte. Ich versuche im Spiel nach vorne der Mannschaft einiges zu vermitteln. So sind alle Bereiche super abgedeckt. Deswegen freue ich mich, dass wir drei auch im nächsten Jahr zusammenarbeiten. Es macht einfach Laune, mit dieser Mannschaft etwas auf die Beine zu stellen. Das war auch der Grund, warum wir alle uns so schnell einig geworden sind, weiter für den ASC über diese Saison hinaus am Ball zu bleiben.

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