So., 19.03.2017

Fußball: Kreisliga A2 Münster SV Bösensell nicht mehr Spitzenreiter

Viel Kampf, kaum spielerische Glanzpunkte: Christoph Hohmann (r.) senst hier Sebastian Heß um, was sinnbildlich für das Spielgeschehen in Mecklenbeck war.

Viel Kampf, kaum spielerische Glanzpunkte: Christoph Hohmann (r.) senst hier Sebastian Heß um, was sinnbildlich für das Spielgeschehen in Mecklenbeck war. Foto: Heimspiel / Alex Piccin

Mecklenbeck/Bösensell - 

Am Ende gab es einen Punkt für jeden: SV Bösensell und Wacker Mecklenbeck trennten sich mit einem torlosen Unentschieden im Spitzenspiel der Kreisliga A2.

Von Alex Piccin

Die Zuschauer, die sich etwas später an der Egelshove in Mecklenbeck einfanden, hatten sich den falschen Zeitpunkt zum Fernbleiben vom Spitzenspiel der Kreisliga A2 gewählt. Je eine Großchance verbuchten Spitzenreiter SV Bösensell wie Verfolger Wacker in den ersten 25 Minuten. Im Großen und Ganzen war es das dann auch in Sachen Torraumszenen. Es blieb beim 0:0, mit dem sich Mathias Krüskemper durchaus anfreunden konnte.

„Hier einen Punkt geholt zu haben, stärkt unser Selbstbewusstsein. Es ist total geil, da oben mitzuschwimmen“, sagte er mit Blick auf das Klassement. Da Concordia Albachten zeitgleich gewonnen hat, ist der SVB zwar wieder in der Rolle des Verfolgers. Das ist zumindest Krüskemper jedoch lieber.

Der Bösenseller Trainer hatte bereits im Vorfeld Wacker als „die taktisch stärkste Mannschaft der Liga“ eingestuft. Die Hausherren wurde diesem Ruf gerecht. Daher ist es kaum verwunderlich, dass die beste Möglichkeit der Gäste aus einem abgefälschten Torschuss Nils Schulze Spüntrups resultierte. Der zwang Nils Berding damit zu einer Rettungstat per Kopf.

Nach gut 25 Minuten fand Mecklenbeck die Lücke im Bösenseller Beinewald. Michael Averweg wurde ins Eins-gegen-eins mit Tim Schölling geschickt. Der Keeper machte seine Sache bravourös und vereitelte den Rückstand. Wenig später nahm Wackers Jan Hoffmann eine Flanke von Chris Abstiens direkt – Rücklage und weit übers Ziel hinaus.

Mehr Gefahr lief Schölling nicht mehr, auch weil beide Parteien wenig spielerische Struktur in ihrer Eröffnung hatten und auf eine sichere Defensive bedacht waren. Die frischen Windböen taten bei den weiten Schlägen ein Übriges.

Nach der Pause herrschte ebenso meistens Leerlauf. Für einen erhöhten Pulsschlag sorgten eine starke Grätsche Lennard Overhoffs in höchster Not gegen Sebastian Heß (57.) und ein Volleyschuss von Niklas Klöfkorn nach einem Eckstoß. Berding fuhr die Pranke aus und klärte zur erneuten Ecke.

In der Schlussphase scheuten beide Teams das allerletzte Risiko, niemand wollte mit leeren Händen dastehen. Was blieb sonst in Erinnerung? Viele robuste Zweikämpfe und Verletzungsunterbrechungen, aber kaum eine spielerisch elegant gelöste Aufgabe. Es war beiden Mannschaften anzumerken, dass sie nach langer Zeit erstmals wieder Naturrasen betreten haben.

„Gefahr entstand höchstens durch individuelle Fehler“, bestätigte auch Krüskemper. „Unterm Strich ist das ein gerechtes Ergebnis.“

SV Bösensell: Schölling – Evels, Volbracht, Overhoff, Klöfkorn – Schwarze, Farwick (59. Rückel) – Schulze Spüntrup, Hohmann, Voßkühler – Bußmann.

Tore: Fehlanzeige.

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