Do., 09.11.2017

Leichtathletik: 18. Steverlauf Alles eine Nummer kleiner in Senden

Im Vorjahr eine Klasse für sich: Amanuel Desale (r.), hier kurz nach dem Start im Sportpark Senden.

Im Vorjahr eine Klasse für sich: Amanuel Desale (r.), hier kurz nach dem Start im Sportpark Senden. Foto: mib

Senden - 

In Senden sind sie in Sachen Volkslauf etwas bescheidener als im benachbarten Herbern. Großer Sport wird am Samstag aber auch in der Stevergemeinde geboten. Vorausgesetzt, der Favorit findet einen Chauffeur.

Von Florian Levenig

Mit dem Westerwinkellauf und seinen über 1000 Teilnehmern kann sich der Steverlauf des ASV Senden am Samstag (11. November) nicht messen. Wolle er aber auch gar nicht, stellt Ernst August Seyfried, Chef des Orga-Teams, klar: „Bei uns ist alles eine Nummer kleiner. Das ist auch gut so. Wenn wir die 250er-Marke an Startern kratzen, sind wir glücklich und zufrieden.“ Schon so hätten die etwa 25 Helfer alle Hände voll zu tun, um die insgesamt sieben Wettbewerbe reibungslos abzuwickeln.

Los geht’s mit den U 10-Schülern (bis Jahrgang 2006) ab 12.20 Uhr über 1000 Meter. Es folgen die Walker (fünf Kilometer/12.50 Uhr), der U 12-Lauf (2004/ 2005) über 1600 Meter sowie die offenen Wettbewerbe über 3000 (13.20 Uhr), 5000 (13.50 Uhr) und 10 000 Meter (14.45 Uhr).

Ganz heißer Siegkandidat ist Amanuel Desale (falls er denn teilnimmt, siehe „Drei Fragen an “). Der gebürtige Eritreer, der für die LG Ahlen startet, gewann nicht nur im Vorjahr den Hauptlauf, sondern auch am vergangenen Wochenende über dieselbe Distanz in Herbern. Desales Vereinskollege Jonas Barwinski (war 2016 über fünf Kilometer nicht zu schlagen) dürfte ebenfalls ganz weit vorn zu finden sein.

Gleiches gilt im Übrigen für Cheforganisator Seyfried. Der 82-Jährige ist in seiner Altersklasse (M 80) eine Bank und war – wie Desale bei den Senioren – Schnellster des Westerwinkellaufs.

Drei Fragen an Vorjahressieger Amanuel Desale (LG Ahlen):

Knobeln Jonas Barwinski und Sie vor jedem Rennen aus, wer am Ende gewinnt?

Desale: Nein (lacht). Bis jetzt habe ich noch gar keine Mitfahrgelegenheit, hoffe aber, dass ich am Samstag starte.

Falls ja: Welche Zeit peilen Sie an?

Desale: Mittelfristig will ich die 32-Minuten-Grenze knacken. Auf dem Niveau bin ich schon vor meiner Flucht in Eritrea gelaufen.

Bei vermutlich anderen Temperaturen . . . 

Desale: Stimmt, um die 25 Grad. Aber an die Kälte habe ich mich inzwischen gewöhnt. -flo-

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