Volleyball: 3. Liga West
ASV-Entwicklung „noch nicht zu Ende“

Senden -

In Sachen Klassenerhalt sieht es für den ASV Senden ganz gut aus nach zuletzt sechs Punkten aus drei Spielen. Zufrieden ist der Teamverantwortliche Wolfgang Voosholz aber noch aus einem anderen Grund.

Donnerstag, 15.02.2018, 18:02 Uhr

ASV-Coach Suha Yaglioglu (M.) bringe die junge ASV-Mannschaft Stück für Stück weiter, lobt Sendens sportlicher Leiter Wolfgang Voosholz.
ASV-Coach Suha Yaglioglu (M.) bringe die junge ASV-Mannschaft Stück für Stück weiter, lobt Sendens sportlicher Leiter Wolfgang Voosholz. Foto: rau

Wolfgang Voosholz hat sich „ein bisschen geärgert“. Vergangenes Wochenende, beim Heimspiel gegen den Detmolder TV, musste der Teamverantwortliche des Volleyball-Drittligisten ASV Senden nach dem dritten Satz gehen. Das Beste, die Gala der Sendenerinnen in Durchgang vier (25:11), verpasste er somit. Aber es schaut ja so aus, als ob sich Voosholz auf weitere ASV-Glanzauftritte in Liga drei freuen darf. Nicht nur in dieser, sondern auch in der kommenden Spielzeit.

Bis zu vier Absteiger

Welcher Platz zum Klassenerhalt reicht, hängt auch davon ab, wie viele West-Vereine die 2. Bundesliga am Saisonende verlassen. Drei – der SV Bad Laer , VC Allbau Essen und der TV Gladbeck – sind akut gefährdet. Bei zwei oder mehr NRW-Absteigern würde sich die Zahl derer, die den Gang in die Regionalliga antreten müssen, auf vier erhöhen. Theoretisch. „Mal sehen, ob überhaupt genug Teams aus unserer Spielklasse aufstiegswillig sind“, schlägt Voosholz vor. Ansonsten würden Vereine, obschon sportlich gescheitert, im Bundesliga-Unterhaus verbleiben, glaubt Sendens sportlich Verantwortlicher.

Und selbst wenn der ASV zu den dann immer noch drei Drittligaabsteigern zählen würde, wäre das laut Voosholz „kein Drama. Zumal das Niveau in der Regionalliga kaum niedriger ist“. Mit dem Thema befassen würde er sich aber erst, falls es denn wirklich so komme. Und da die Sechs von Suha Yaglioglu derzeit einen kleinen Lauf hat (sechs Punkte aus den vergangenen drei Begegnungen), ist der Teammanager „sehr zuversichtlich, dass wir die Klasse halten“.

Bloß kein Endspiel in Weende

Selbst wenn für Senden am morgigen Samstag, wenn Zweitligaabsteiger RC Sorpesee im Sportpark gastiert, nichts Zählbares herausspringe: „Das für uns wichtigere Spiel ist das eine Woche später gegen Fortuna Bonn.“ Auf ein mögliches Endspiel um den Klassenerhalt am allerletzten Spieltag bei Mitbewerber Tuspo Weende (25. März) kann Voosholz prima verzichten. Einerseits. Andererseits „ist die tolle Entwicklung, die die junge Mannschaft unter Suha nach dem personellen Aderlass im Vorjahr genommen hat, ja noch nicht zu Ende. Bis zum Weende-Spiel wird sie wieder ein Stück weiter sein. Deshalb wäre mir selbst vor einem solchen finalen Showdown nicht bange“.

Bonusspiel für Senden

Für Suha Yaglioglu ist das Heimspiel am Samstag, 19 Uhr, gegen Sorpesee eine Art Bonusspiel. „Natürlich würden wir auch in der Partie gern punkten,“ so der Coach. Da die Gäste aber kein direkter Abstiegskonkurrent sind, wäre eine Niederlage halbwegs verkraftbar. Trotzdem: „Wir haben ordentlich trainiert und wollen das gegen den RC umsetzen.“ Sorpesee habe wie Senden eine junge, gut ausgebildete Mannschaft. Daher erwartet Yaglioglu ein „für die Zuschauer attraktives Volleyball-Spiel“. Verzichten muss der Trainer bis zum Saisonende studienbedingt auf Ruth Lichte. Dafür ist Kim Telaar nach langer Verletzungspause wieder zurück im Team. flo

...
Anzeige
Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5527195?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35339%2F
Miatke schockt Preußen Münster in der Kältekammer Zwickau
Fußball: 3. Liga: Miatke schockt Preußen Münster in der Kältekammer Zwickau
Nachrichten-Ticker