Volleyball: 3. Liga Frauen
Schwarzer Tag für den ASV Senden gegen den RC Sorpesee

Senden -

Schnell abhaken sollte der ASV Senden die Partie gegen den RC Sorpesee. Gegen den Zweitliga-Absteiger lief wenig zusammen bei den Gastgeberinnen. Dabei zeigten sie im dritten Satz durchaus, dass die Partie auch anders hätte verlaufen können.

Sonntag, 18.02.2018, 17:02 Uhr

Symbolträchtig: So wie in dieser Szene gegen ASV-Spielerin Doreen Luther (r.) waren die Gäste aus dem Sauerland meist obenauf.
Symbolträchtig: So wie in dieser Szene gegen ASV-Spielerin Doreen Luther (r.) waren die Gäste aus dem Sauerland meist obenauf. Foto: Christian Besse

Schade. Gut gefüllt war am Samstagabend die Zuschauertribüne der Neuen Halle. Nur wenige der rund 50 Volleyballfreunde waren Anhänger des Zweitligaabsteigers RC Sorpesee, wenn sie auch deutlich stärker Rabatz machten. Schön wäre es also gewesen, wenn der heimische ASV vor den eigenen Fans gegen den RCS gepunktet oder wenigstens ein gutes Spiel gezeigt hätte. Doch es war nicht der Tag des ASV Senden . Nach nicht ganz anderthalb Stunden verließ die sichtbar gefrustete Truppe mit einer deutlichen 0:3-Niederlage (20:25, 14:25, 18:25) das Parkett.

Zwar standen Sendens Trainer Suha Yaglioglu nur acht Spielerinnen zur Verfügung (gegenüber zwölf bei den Gästen) – Ruth Lichte ist, wie berichtet, studienbedingt nicht mehr dabei und Erika Kildau hatte sich beim Training verletzt. Darüber hinaus war Routinier Marion Koenig gesundheitlich angeschlagen und kam erst Ende des zweiten Satzes in die Partie. Und die Gäste aus dem Sauerland gingen als Favorit in das Spiel. Doch hat der ASV schon seit Saisonbeginn einen sehr engen Kader und auch gegen auf dem Papier stärkere Mannschaften weit besser ausgesehen.

Das sah Coach Yaglioglu ähnlich: „Wir sind heute nie ins Spiel gekommen. Dabei hat uns der Schiedsrichter mit einigen Entscheidungen sogar noch geholfen . . .“

Die besten Phasen hatten die Gastgeberinnen zu Beginn des ersten sowie Anfang und Mitte des dritten Satzes. Im ersten Durchgang lagen sie mit 6:3 vorn, hielten bis zum 11:11 mit, dann zog der RCS vorbei. In Satz zwei glich der ansonsten deutlich verunsicherte ASV durch eine Aufschlagserie von Viktoria Micke einen 5:9-Rückstand aus, war dann aber vor allem mit Schwächen in der Annahme chancenlos. Durch die Einwechslung von Koenig wendete sich das Blatt. Nun bestimmte der ASV das Spiel. Er lag mit 9:4, 10:6 und 13:8 vorn. Dann fing sich Sorpesee wieder und plötzlich schien es so, als hätte jemand bei den Sendenerinnen das Licht ausgeknipst. Nach dem 18:16 machten sie keinen einzigen Punkt mehr.

ASV: Altas, Koenig, Lethaus, Luther, Micke, Peci, Täger, Telaar.

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