Fußball: Kreisliga A 2 Münster
SV Bösensell verteidigt den Vorsprung auf SV Herbern II

Herbern/Bösensell -

Im Spitzenspiel zwischen dem SV Herbern II und dem SV Bösensell gab es keinen Sieger: Nach 90 Minuten hieß es 4:4.

Sonntag, 08.04.2018, 20:04 Uhr

Das wär‘s noch gewesen. Doch Bösensells Oliver Mersmann konnte nicht zum 4:5 einschießen. Der Winkel war zu spitz, SVH-Keeper Sebastian Adamek muss nicht mehr eingreifen.
Das wär‘s noch gewesen. Doch Bösensells Oliver Mersmann konnte nicht zum 4:5 einschießen. Der Winkel war zu spitz, SVH-Keeper Sebastian Adamek muss nicht mehr eingreifen. Foto: Christian Besse

Was für ein Spitzenspiel! Oder, um es mit den Worten von Björn Christ zu sagen: „Acht Tore und ein Kampf mit offenem Visier.“ Mit einem Manko: „Wir hatten es selbst in der Hand, den Sack zuzumachen.“ Mit einem Sieg gegen den SV Bösensell wäre Christs Team, der SV Herbern II, auf zwei Zähler an den Spitzenreiter der Kreisliga A 2 Münster herangerückt – und wäre Zweiter gewesen, weil sich der SV Rinkerode eine 2:4-Schlappe beim TuS Hiltrup II leistete.

Doch die Herberner konnten eine 4:3-Führung gegen den Ligaprimus nicht über die Zeit bringen. Fünf Minuten vor dem Ende durfte Raphael Prigent frei durchlaufen und schoss unbedrängt von der Strafraumgrenze aus zum 4:4-Ausgleich ins Tor.

Bösensells Coach Fabian Leifken fand das Ergebnis am Ende gerecht: „Wir haben einen Punkt auf jeden Fall verdient, denn die erste Halbzeit ging an uns. Mit dem einen Zähler können wir auf jeden Fall besser leben als der Gastgeber, denn wir haben den Fünf-Punkte-Vorsprung auf die U23 des SV Herbern verteidigt.“

Die Platzherren gingen zunächst durch Stefan Kruckenbaum mit 1:0 in Führung (8.), ehe Christoph Hohmann (11.) und Till Leifken per Foulelfmeter (18.) – Nils Schulze Spüntrup war gefoult worden – den Spitzenreiter in Front brachten. Carlo Bentrup glich per 18-Meter-Freistoß aus (24.), doch ein Eigentor von Julius Höring, den Robin Voßkühler angeschossen hatte, warf die Hausherren wieder zurück (37.).

Dann, nach der Pause, wurde Bentrup im 16er der Gäste gefoult. Der Schiedsrichter ließ indes weiterlaufen, und Lars Bußkamp musste den Ball nur noch zum 3:3 ins leere Tor schieben (63.). Neun Minuten darauf konnte Bösensells Keeper Tim Schölling einen Schuss von Mirco Kortendick nur abklatschen, und Bentrup vollendete zum 4:3 (72.). Es wäre der goldene Abschluss gewesen – doch Prigent hatte was dagegen.

„Bei diesem Ergebnis ist klar, dass wir mit der Abwehrleistung nicht zufrieden waren. Bei einigen Gegentoren sahen wir defensiv nicht gut aus“, kritisierte Fabian Leifken sein Team.

Am kommenden Sonntag (15. April) können es die Bösenseller auf eigenem Platz hinten wieder besser machen, wenn sie um 15 Uhr das weit abgeschlagene Schlusslicht SC Capelle empfangen.

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