Badminton: DM-Viertelfinale
Union Lüdinghausen gegen TSV Trittau: Pokern mit den Doppeln

Lüdinghausen -

Jetzt geht es um die Wurst. Am Samstag kämpft Badminton-Erstligist Union Lüdinghausen in heimischer Halle um den Einzug ins DM-Halbfinale. Gegner ist der TSV Trittau. Eine Serie wird dabei definitiv reißen.

Freitag, 13.04.2018, 20:04 Uhr

Unionistin Yvonne Li ist im Dameneinzel gesetzt – und will am Samstag genauso jubeln wie hier nach ihrem Sieg im letzten Heimspiel gegen den BV Mülheim.
Unionistin Yvonne Li ist im Dameneinzel gesetzt – und will am Samstag genauso jubeln wie hier nach ihrem Sieg im letzten Heimspiel gegen den BV Mülheim. Foto: Christian Besse

Eine Serie wird reißen. Auf der einen Seite hat Union Lüdinghausen die letzten fünf Spiele gegen den TSV Trittau verloren. Auf der anderen Seite schafften es die Lüdinghauser alle zwei Jahre, in der Badminton-Bundesliga ganz vorne zu landen – 2014 als Deutscher Meister, 2016 mit der Vize-Meisterschaft.

Auch 2018 will das Team wieder eine Medaille erringen – dafür ist allerdings ein Sieg im Viertelfinale am heutigen Samstag gegen Trittau notwendig. „Ich sehe uns eher als Außenseiter“, sagt Unions Teammanager Michael Schnaase, der auf die letzten fünf Niederlagen verweist. Allerdings sei sein Team bei all diesen Spielen nie komplett gewesen. So macht es Schnaase Hoffnung, dass er ab 16 Uhr in der Sporthalle des St.-Antonius-Gymnasiums auf den kompletten Kader zurückgreifen kann. Und natürlich auch, dass die Lüdinghauser das eigene euphorische Pu­blikum im Rücken haben.

Ich sehe uns eher als Außenseiter.

Union-Teammanager Michael Schnaase

Als Tabellenvierter nach der Normalrunde haben sich die Steverstädter das Recht erkämpft, das Viertelfinale gegen den Fünften daheim austragen zu können. In der vergangenen Saison war es genau anders herum. Da verlor Union – allerdings stark ersatzgeschwächt – das Viertelfinale in Trittau. Schnaase erwartet enge Spiele auf Augenhöhe und sieht in keiner der sieben Begegnungen einen echten Favoriten.

Allerdings: Gegen die starken Trittauer Doppel haben die Lüdinghauser in der Vergangenheit nie sonderlich gut ausgesehen. „Daher wäre es schon sehr wichtig, wenn wir im Viertelfinale zum Auftakt mindestens eins der drei Doppel gewinnen“, so der Lüdinghauser Teammanager.

In die Karten schauen lässt er sich allerdings nicht, wenn es um die Aufstellung geht. „Wir haben in den Doppelspielen mehrere Varianten“, so Schnaase. Klar ist hingegen, dass Kai Schäfer, Nick Fransman und Yvonne Li die Einzel bestreiten. Genau diese Spiele haben die Lüdinghauser beim letzten Aufeinandertreffen am 9. Januar bei der äußerst knappen 3:4-Niederlage verloren.

Die Lüdinghauser hoffen, dass die Zuschauer zu einem entscheidenden Faktor werden. Um dem Revierderby zwischen Schalke und dem BVB aus dem Weg zu gehen, wurde die Begegnung extra auf den Samstag verlegt. Karten sind noch in ausreichender Anzahl an der Tageskasse erhältlich.

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