Handball: Verbandsliga 2
Chwalek verlässt ASV mit einem lachenden Auge – 26:19-Sieg zum Abschluss

Senden -

Christoph Chwalek hat gestern sein letztes Spiel für den ASV Senden bestritten. Beim 26:19-Sieg über den TuS Bommern zeigte der Schlussmann noch mal sein ganzes Können.

Sonntag, 22.04.2018, 23:04 Uhr

Bestritt gestern sein letztes Spiel für den ASV Senden nach drei Jahren in der Stevergemeinde: Torhüter Christoph Chwalek.
Bestritt gestern sein letztes Spiel für den ASV Senden nach drei Jahren in der Stevergemeinde: Torhüter Christoph Chwalek. Foto: flo

Man hat ja förmlich darauf gewartet, dass bei so viel Zuneigung seiner ab sofort ehemaligen Teamgefährten irgendwann die Tränen kullern. Dass Christoph Chwalek, scheidende Nummer eins des Handball-Verbandsligisten ASV Senden, doch noch von Gefühlen übermannt wird. Aber nein: Der Torhüter, der gestern sein letztes Spiel nach drei Jahren in der Stevergemeinde bestritt, grinste von einem Ohr zum anderen. Freute sich über die Foto-Collage sowie die Flasche mit Hochprozentigem. Herzte Mit- wie Gegenspieler. Da ist, sollte das wohl bedeuten, einer mit sich und seiner Entscheidung im Reinen.

Zum Abschluss – die letzten beiden Saisonspiele verpasst Chwalek aus beruflichen Grünen – zeigte Sendens Keeper noch mal sein ganzes Können. Im Zusammenspiel mit der gestern sehr aufmerksamen ASV-Deckung gestattete Chwalek dem TuS Bommern – vor der Partie immerhin noch theoretischer Titelanwärter – nur 19 Treffer. Während Senden 26 erzielte und sich in beeindruckender Manier für die schwache Vorstellung vor acht Tagen in Halingen (18:25) revanchierte.

„Wir waren von der ersten Minute an präsent“, freute sich Sendens Coach Slawomir Cabon. Schon zur Pause (14:9) war das Match praktisch entschieden. Zu den Gewinnern zählte auch Julius Kretschmer. Der A-Jugendliche überzeugte im Innenblock und erzielte die letzten beiden ASV-Treffer.

ASV-Tore: Giesbert (5), Hintze (5), van de Pol (5), Honerkamp (4), Kretschmer (2), Wieczorek (2), Micke (1), Mühlhoff (1), Starke (1).

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