Fußball: Kreisliga A 2 Münster
SV Bösensell dreht das Spiel und hat Spaß

Bösensell -

Drei ganz wichtige Punkte bejubelten am Sonntag die Kicker des SV Bösensell. Das Verfolgerduell gegen den Tabellendritten Wacker Mecklenbeck gewann die Mannschaft des Trainergespanns Leifken/Krüskemper nach Rückstand mit 2:1 und hat die Vizemeisterschaft damit sicher.

Sonntag, 13.05.2018, 20:05 Uhr

Ich war´s: Linus Leifken jubelt nach seinem Tor zum Bösenseller Ausgleich.
Ich war´s: Linus Leifken jubelt nach seinem Tor zum Bösenseller Ausgleich. Foto: Patrick Schulte

Der Rückstand auf den Primus aus Rinkerode beträgt zwei Spieltage vor Saisonende weiterhin zwei Punkte.

„Wenn man ein Spiel vor heimischem Publikum und bei strömendem Regen dreht und den Führungstreffer dabei in der 90. Minute erzielt, sind das ganz besondere Momente, in denen Fußball einfach richtig Spaß macht“, freute sich SVB-Trainer Fabian Leifken nach der Partie. Besonders begeistert war er von der Moral seiner Elf. „Die Jungs haben bis zum Ende an sich geglaubt und haben daher vollkommen verdient gewonnen.“

Schon im ersten Durchgang zeigten die Platzherren einen couragierten Auftritt, kamen aber nur selten wirklich zwingend vor das Gehäuse von Wacker-Keeper Nils Berding. Auf der Gegenseite ließ die SVB-Defensive über weite Strecken zwar kaum etwas zu, in der 30. Minute reichte jedoch schon eine kleine Unaufmerksamkeit für den Führungstreffer der Gäste: Nach einem Freistoß war es Jan Hoffmann, der den Nachschuss im Tor unterbrachte.

Im zweiten Durchgang agierten die Bösenseller dann noch entschlossener und zeigten, dass sie die drohende Niederlage unbedingt abwenden wollten. Als ein Mecklenbecker in der 69. Minute im Strafraum von den Beinen geholt wurde, wäre diese Mission beinahe noch schwieriger geworden: Doch Bösensell-Schlussmann Tim Schölling war zur Stelle und parierte den fälligen Strafstoß bärenstark. Praktisch im Gegenzug netzte Linus Leifken auf der anderen Seite zum Ausgleich ein und brachte das Momentum endgültig auf die Seite der Gastgeber (70.).

Es folgte eine Schlussphase, die wie das gesamte Spiel - insgesamt zwölf Gelbe Karten belegen dies - hart umkämpft war. Nachdem beide Mannschaften je einen Platzverweis zu verkraften hatten, dauerte es bis zur letzten Spielminute, ehe sich die Bösenseller für ihre Mühen belohnten. Aus kurzer Distanz bugsierte Christoph Hohmann den Ball in die Maschen und sorgte damit für den Siegtreffer. Der anschließende Jubel kannte sowohl bei den völlig durchnässten Spielern als auch bei den zahlreichen Zuschauern keine Grenzen. „Ich glaube, am Ende wollten wir den Sieg einfach ein Stück mehr als die Mecklenbecker. Diesen Schwung möchten wir nun unbedingt mitnehmen in die letzten beiden Partien dieser Saison“, so Fabian Leifken.

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