Do., 18.02.2016

Handball: SG Sendenhorst - HSG Ascheberg/Drensteinfurt Gelingt die Wiedergutmachung?

Anna Niestert zeigte zuletzt eine gute Leistung. Doch das reichte nicht aus, um Punkte auf der Habenseite zu verbuchen. Nun hoffen die Sendenhorsterinnen auf eine Überraschung gegen Adler Münster.

Anna Niestert zeigte zuletzt eine gute Leistung. Doch das reichte nicht aus, um Punkte auf der Habenseite zu verbuchen. Nun hoffen die Sendenhorsterinnen auf eine Überraschung gegen Adler Münster. Foto: R. Penno

Sendenhorst - 

Nach acht Siegen in Folge mussten sich die Handballer der SG Sendenhorst zuletzt wieder an den Geschmack einer Niederlage gewöhnen. Nach der mageren Leistung in Steinhagen hoffen die Schwartz-Schützlinge am Wochenende aber wieder auf ein Erfolgserlebnis und einen Heimsieg gegen die TG Herford.

Von Martin Weßeling

Wie haben die Handballer der SG Sendenhorst ihre erste Niederlage nach acht erfolgreichen Spielen verdaut? Diese Frage wird sich auch Andreas Schwartz stellen, der mit dem Auftritt seines Teams beim 26:31 in Steinhagen überhaupt nicht zufrieden war. Sei´s drum – am Wochenende besteht für den Bezirksligisten die Chance zur Wiedergutmachung. Die SG trifft im Heimspiel auf die TG Herford. Ein Sieg ist fast schon Plicht, wollen die Sendenhorster die Verbindung zum Tabellenführer aus Altenhagen-Heepen nicht abreißen lassen.

Nach der Niederlage in Steinhagen sind die Sendenhorster wegen des schlechteren Torverhältnisses im Vergleich mit dem punktgleichen TuS Spenge auf Rang drei zurückgefallen. Doch nicht nur dieser Umstand, sondern eher die Art und Weise der Niederlage in Steinhagen sorgt für eine gemischte Gemütslage bei Coach Andreas Schwartz: „Da hat kaum ein Spieler zu seiner Normalform gefunden. Wir haben einfach einen gebrauchten Tag erwischt. Das muss sich am Wochenende wieder ändern“, hofft der SG-Übungsleiter. „Nach der Karnevalspause fehlte uns auch der Rhythmus. Gegen Herford wird ein Sieg jetzt Pflicht, wollen wir oben dranbleiben.“

Der Gast aus Herford ist trotz des 33:26-Hinspielsieges allerdings nicht zu unterschätzen. Es dürfte eine Topleistung nötig sein, um die Punkte auf der Habenseite zu verbuchen. Lars Mönig fehlt am Wochenende aus privaten Gründen, Fabian Göhausen ist erkrankt. Ansonsten stehen alle Spieler des aktuellen Kaders zur Verfügung.

Als hoher Favorit geht die HSG Ascheberg/Drensteinfurt am Sonntag ins Derby gegen die Reserve des ASV Senden. Vor Wochenfrist hatte die Hollenberg-Sieben zwar die Chance verpasst, Punkte aus Emsdetten zu entführen. Doch mit der Leistung seiner Mannschaft konnte der HSG-Coach zumindest phasenweise zufrieden sein. Gegen den Vorletzten aus Sendenhorst wird ein Sieg nun einfach zur Pflicht.

Die Damen der HSG Ascheberg/Drensteinfurt wittern im Kampf um den Klassenerhalt Morgenluft. In Burgsteinfurt feierte die Hollenberg-Sieben am Wochenende einen ganz wichtigen Sieg und verließ damit das Tabellenende. Nun geht es im nächsten Kellerduell gegen den SuS Stadtlohn. Mit einem weiteren Sieg wollen die Gastgeberinnen den Rückstand auf das Mittelfeld verkürzen. Bei einer Niederlage rückt das rettende Ufer allerdings wieder in weite Ferne – es steht also viel auf dem Spiel.

Der Tabellensechste der Damen-Bezirksliga, die SG Sendenhorst, muss sich zwar noch keine großen Sorgen machen, will das Abrutschen in die abstiegsbedrohte Zone aber unbedingt verhindern. Am Samstag wartet jedoch eine überaus schwere Aufgabe auf die Mannschaft von Gerd Terveer. Es geht gegen den starken Tabellenzweiten SV Adler Münster – gelingt eine Überraschung?

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