Do., 25.02.2016

Handball: SG Sendenhorst - HSG Ascheberg/Drensteinfurt Spannendes Saisonfinale

Matthias Kleikamp musste mit seinem Team am vergangenen Wochenende eine bittere Heimniederlage einstecken. Nun geht es nach Versmold.

Matthias Kleikamp musste mit seinem Team am vergangenen Wochenende eine bittere Heimniederlage einstecken. Nun geht es nach Versmold. Foto: Vollenkemper

Sendenhorst/Drensteinfurt - 

Das wird ein überaus spannendes Handball-Wochenende. Vor allem für die Damen der SG Sendenhorst und die der HSG Ascheberg/Drensteinfurt. Beide Kontrahenten müssen im Kampf um den Klassenerhalt in der Bezirksliga in ihren Partien ganz dringend Punkte sammeln.

Von Martin Weßeling

Die Handball-Saison 2015/16 biegt langsam auf die Zielgerade ein. Vor allem bei den Damen geht es äußerst spannend zu. Sowohl die SG Sendenhorst als auch die HSG Ascheberg/Drensteinfurt kämpfen um den Klassenerhalt und stehen am Wochenende vor richtungsweisenden Partien.

„Wir sind wieder mitten drin in der Verlosung. Jetzt haben wir es selbst in der Hand“, freute sich Trainer Volker Hollenberg nach dem überzeugenden 27:18-Erfolg gegen den SuS Stadtlohn. Bei nunmehr 10:24 Punkten sind die Stewwerterinnen zwar noch längst nicht gesichert, doch das rettende Ufer ist wieder in Sichtweite. Am Sonntag geht es nun gegen das punktgleiche Team aus Saerbeck. „Das ist das zweite Kellerduell, und wir spielen zu Hause. Da haben wir die Möglichkeit, einen direkten Konkurrenten zu überholen“, hofft Volker Hollenberg, dass der aktuell positive Trend nicht unterbrochen wird. In den kommenden Wochen geht es dann gegen Kontrahenten aus dem oberen Tabellendrittel und zum Abschluss gegen die SG Sendenhorst – es läuft also alles auf ein spannendes Saisonfinale hinaus.

Die Sendenhorsterinnen um Trainer Gerd Terveer haben ebenfalls ein Kellerduell vor der Brust. Es geht am Sonntag zu GW Nottuln. Beide Teams haben 14 Pluspunkte auf dem Konto. Ein Sieg wäre für die Sendenhorsterinnen fast schon von entscheidender Bedeutung. Allerdings war Coach Terveer zuletzt überhaupt nicht einverstanden mit der Einstellung seiner Schützlinge. Die wird jedoch dringend benötigt, soll der Klassenerhalt frühzeitig festgezurrt werden.

Freuen auf ein echtes Highlight dürfen sich die Herren der HSG Ascheberg/Drensteinfurt. Nach dem klaren 30:20-Erfolg im Derby gegen den ASV Senden 2 wartet nun ein Bonbon auf die Mannschaft von Volker Hollenberg. Es geht zum Tabellenführer SC Münster 08. Dort können die Gäste ganz locker auftrumpfen und wollen dem hohen Favoriten überraschend ein Bein stellen.

Angefressen war Andreas Schwartz, Trainer der SG Sendenhorst, über den Auftritt seines Team beim 26:30 gegen die TG Herford. „So etwas darf uns in eigener Halle nicht passieren“, schimpfte der Coach nach der Heimpleite. Damit stürzten die Sendenhorster auf den dritten Tabellenplatz ab. Nun geht es zur SpVg Versmold. Sollten die Sendenhorster Herren zu ihrer Normalform zurückfinden, ist ein Auswärtssieg sicher möglich. Allerdings gehen die Gäste angeschlagen in die Partie. Am Dienstag standen Coach Andreas Schwartz beim Training nur drei gesunde Spieler zur Verfügung. So bleibt abzuwarten, ob die SG-Herren in Versmold punkten können.

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