Mo., 29.02.2016

Reiten: RV Sendenhorst RV Sendenhorst auf Platz fünf

Platz fünf für den RFV Sendenhorst mit (v.l.) Günther Lange, Bernd Petry (Volksbank), Katharina Schulze Balhorn und Kay Brüggemann.

Platz fünf für den RFV Sendenhorst mit (v.l.) Günther Lange, Bernd Petry (Volksbank), Katharina Schulze Balhorn und Kay Brüggemann. Foto: Penno

Kreis Warendorf - 

Die Reiter des RV Sendenhorst wurde für ihren fünften Platz im Kampf um den Springpokal geehrt.

Von René Penno

In einer kleinen Feierstunde haben der Kreisreiterverband Warendorf (KRV) und die Volksbank die Sieger des Springpokals 2015 geehrt. Im Stiftshof Dühlmann in Freckenhorst gab es Urkunden und Siegerpokale. Die Pokale holten sich der RV Lippborg-Unterberg als beste Mannschaft und Natalie Freye von RFV Milte-Sassenberg als beste Einzelreiterin ab.

„Es war spannend wie selten“, sagte Annette Haversiek, KRV-Vorsitzende, mit einem Blick auf die Saison 2015. In der Tat entschied nur ein Wimpernschlag über den Sieg in der Mannschaftswertung. Im Kampf um den Tagessieg bei der letzten Wertungsprüfung in Lippborg-Unterberg musste Natalie Freye im Stechen gegen Markus Bremer von ZRFV Ennigerloh-Neubeckum ran – und verlor mit nur einer Zehntelsekunde Rückstand. Für Milte-Sassenberg bedeutete das in der Gesamtwertung Rang zwei hinter Lippborg, das sich als konstanteste Mannschaft erwies. Milte-Sassenbergs Aufholjagd – nach der ersten Wertungsprüfung waren sie schon abgeschlagen – wurde nicht mehr belohnt. Für Lippborg-Unterberg war es der dritte Erfolg, seit der Springpokal 1980 ins Leben gerufen wurde.

Seitdem hat diese Serie eine gute Tradition, an der der Namensgeber und auch der Kreisreiterverband noch lange festhalten wollen. „Der Wettbewerb ist sicher, wir möchten das gerne fortsetzen“, sagte Friedhelm Beuse vom Vorstand der Vereinigten Volksbank Münster.

Annette Haversiek hörte das gerne. Der Springpokal habe immer noch eine hohe Attraktivität und der „Ehrgeiz sei groß“, so die KRV-Vorsitzende. Das belegen auch die Zahlen: 2015 nahmen 172 Reiter in den vier Wertungsprüfungen in Geisterholz, Sendenhorst, Warendorf und Lippborg-Unterberg teil, 13 Mannschaften standen im Ergebnis. Die beste Equipe war mit 128 Punkten Lippborg, Milte-Sassenberg 1980 der erste Sieger überhaupt, folgte mit 122 Punkten vor Ostbevern (112) und Ennigerloh-Neubeckum (106) sowie Sendenhorst und Geisterholz, die sich mit je 90 Punkten Rang fünf teilten. In der Einzelwertung siegte Natalie Freye vor Lina Thülig (Lippborg).

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