Volleyball: Bezirksklasse
Sendenhorst feiert vorzeitig die Meisterschaft

Sendenhorst -

Die Volleyballerinnen der SG Sendenhorst feiern vorzeitig den Meisterschaftstitel: Ohne Niederlage ist dem Team von Trainer Schubert der Aufstieg nicht mehr zu nehmen. Am Wochenende bezwang das SG-Team die Mannschaft aus Alverskirchen leicht und locker mit 3:0.

Sonntag, 25.02.2018, 17:02 Uhr

SG-Trainer Stefan Schubert (links) und sein Team gewannen am Wochenende 3:0 gegen den Tabellenvorletzten Alverskirchen – und feierten einen Spieltag vor Saisonende den vorzeitigen Aufsteig in die Bezirksliga.
SG-Trainer Stefan Schubert (links) und sein Team gewannen am Wochenende 3:0 gegen den Tabellenvorletzten Alverskirchen – und feierten einen Spieltag vor Saisonende den vorzeitigen Aufsteig in die Bezirksliga. Foto: Ulrich Schaper

Da saß er nun, der Stefan Schubert , oder Schubi, wie ihn in der Volleyballabteilung eigentlich alle nennen. Ein bisschen müde sah er aus, wie er da so im Eingangsbereich der Westtor-Halle hinter den Tischen mit Kuchen, Laugengebäck und Gummibärchen hockte. „Ich brauch das mal, um ein bisschen zu entspannen“, gewährte der Übungsleiter einen kurzen Blick in sein Seelenleben.

Dabei hatte der SG-Trainer eigentlich über die ganze Saison hinweg keinen Grund für erhöhten Puls gehabt. Seine Mannschaft ist derart souverän durch die Meisterschaft spaziert, dass sie nie ernsthaft in Gefahr geriet, den anvisierten Aufstieg zu verspielen. Auch der 3:0-Sieg (25:4, 25:18, 25:8) am Samstag gegen DJK Alverskirchen glich vom Energieniveau her einem Sonntagsnachmittagsspaziergang mit Oma und Opa.

Mit Sekt begossen die Sendenhorster Volleyballerinnen den Meistertitel.

Mit Sekt begossen die Sendenhorster Volleyballerinnen den Meistertitel. Foto: Ulrich Schaper

Nachdem die Start-Sechs den Gästen im ersten Satz lediglich vier Punkte überließ, forderten sie ihren Trainer auf, im zweiten Durchgang ein bisschen durchzuwechseln. Das war ja im Saisonverlauf immer auch ein Anliegen des Vereins, die jungen, formbaren und entwicklungsfähigen Talente an das Niveau heranzuführen.

Also gönnte Schubert seinen jungen Wilden etwas Auslauf und beorderte die etablierten Kräfte erst zurück aufs Spielfeld, als ein Aufbegehren Alverskirchens zu spüren war. Ruck zuck war auch dieser Satz unter Dach und Fach. „Das ist etwas ganz bemerkenswertes“, lobt Schubert seine Mannschaft. „Die Spielerinnen Vertrauen in ihre eigene Leistungsfähigkeit. Die Routinierten werfen ein Netz aus – so dass die jungen Spielerinnen mit doppeltem Boden spielen können. Es erlaubt ihnen Fehler zu machen und zu lernen.“ Den letzten Spielabschnitt gewannen die Gastgeberinnen abermals souverän mit 25:8 und feierten damit bereits einen Spieltag vor dem Saisonende die Meisterschaft.

In der Bezirksklasse waren den Sendenhorstern schnell die Gegner ausgegangen. Nur vier Sätze gab das Team von Trainer Schubert im Saisonverlauf ab. Den einzigen ernstzunehmenden Verfolger Oelde schlug der Aufsteiger zweimal mit je 3:0: Und auch vor der Konkurrenz in der Bezirksliga müssen sich die Sendenhorsterinnen allem Anschein nach keine Gedanken machen: Erst vor einer Woche zeigte das Team beim Bezirks-Pokal, auf welchem Leistungslevel es sich bewegen kann, als es mal eben einen Landesligisten aus dem Wettbewerb warf. Das ist vor allem für Trainer Schubert eine gute Nachricht: internistische Probleme dürften ihm auch in der kommenden Spielzeit nicht drohen. Und wenn der Puls doch einmal die Ruhezone verlassen sollte, hilft sicher ein Griff in die Gummibärchen. Den Rest erledigen dann schon seine Spielerinnen.

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