Schwimmen
Bestimmt nicht das letzte Mal

Sendenhorst -

Alles war ein wenig größer als daheim. Charlotte Hipper von der SG Sendenhorst wird ihren Trip zu den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin wohl so schnell nicht vergessen. Auch wenn‘s sportlich nicht so rund lief.

Mittwoch, 06.06.2018, 16:30 Uhr

Charlotte Hipper (l.) konnte stolz auf sich sein: Alleine die Teilnahme an den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften war schon ein Erfolg. Auch wenn‘s sportlich nicht ganz so rund lief. Annika Grahl überzeugte derweil bei den Kurzstrecken-Masters in Osnabrück.
Charlotte Hipper (l.) konnte stolz auf sich sein: Alleine die Teilnahme an den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften war schon ein Erfolg. Auch wenn‘s sportlich nicht ganz so rund lief. Annika Grahl überzeugte derweil bei den Kurzstrecken-Masters in Osnabrück. Foto: Dirk Vollenkemper

Allein die Qualifikation war schon ein Riesenerfolg. Während des Wettbewerbs war eigentlich nur Genießen angesagt - trotz flatternder Nerven.

Charlotte Hipper, 14 Jahre jung, Schwimmerin aus Vorhelm im Dienste der SG Sendenhorst, nahm Ende Mai an den Deutschen Jahrgangsmeisterschaft im Schwimmen in Berlin teil. Für sie und ihre Trainerin Petra Rehsöft mehr, als zu erwarten war. Alleine die Dimension des Austragungsortes brachte Rehsöfts Augen zum Leuchten.

Herausforderung: Das Aufspüren der Umkleidekabinen

Die Titelkämpfe finden seit mehr als zehn Jahren in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark (SSE) statt. Die SSE wurde damals eigens für Berlins Olympiabewerbung 2000 entworfen und 1999 eröffnet, ist seitdem eine der modernsten Schwimmhallen Europas und verfügt über zwei voll wettkampftaugliche 50m-Becken. Auch die deutsche Nationalmannschaft trainiert dort. Alles natürlich leicht was anderes als daheim im beschaulichen Sendenhorst. „Alleine die Umkleiden zu finden, stellte uns schon vor eine Herausforderung.“, blickt Petra Rehsöft zurück. „Und ich war schon in vielen Hallen!“

Vielleicht war Lampenfieber auch ein Mitgrund dafür, dass es für Rehsöfts sonst so gelassenen Schützling sportlich nicht so rund lief. Mit 1:01,19 Minuten über die 100 Meter Freistil hatte Hipper die Norm zur Qualifizierung geknackt. Persönliche Bestzeit, achtbeste Zeit des Jahrgangs in NRW, deutschlandweit bedeutete das Rang 25. In Berlin hingegen reichte 1:03,69 Minuten für keine vordere Platzierung. Platz 37 von 37 Teilnehmern lautete das Resultat im Jahrgang.

Die Trainerin ist trotzdem stolz

Rehsöft ist trotzdem sehr stolz auf ihre Athletin. Den Kopf hängen lassen? Kommt gar nicht in Frage! „Im nächsten Jahr greifen wir wieder an“, sind sich beide einig.

Sehr erfolgreich kehrte eine andere Schwimmerin der SGS am Wochenende zurück. Annika Grahl hatte an der 50. Deutschen Meisterschaft der Masters auf den Kurzstrecken in Osnabrück teilgenommen. Die 20-Jährige Schwimmerin trat dort über 100 Meter Freistil und 50 Meter Rücken an. In ihrer Altersklasse (20-24 Jahre) erreichte sie auf der FreistilStrecke den 15. Platz in 01:05,54 Minuten. Und mit ihrer Zeit von 00:35,83 über 50 m Rücken sicherte sie sich den 13. Platz in der Konkurrenz. Auch hier war Coach Rehsöft anschließend zufrieden.

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