Mo., 08.07.2013

Im Flug zum Streckenrekord Brooks-Münster-City-Run: Gladys Biwott mit neuer Bestmarke

Los geht es für die Schüler U 16: 1,2 km Wegstrecke in Münsters guter Stube liegen vor ihnen.

Los geht es für die Schüler U 16: 1,2 km Wegstrecke in Münsters guter Stube liegen vor ihnen. Foto: Peter Leßmann

Münster - 

Ein Blick auf die Starterliste hätte genügen müssen, um zu erahnen, mit welch Spektakel beim Brooks-Münster-City-Run zu rechnen war. Läufer aus Eritrea und Kenia hatten ihr Kommen angekündigt – die alten Bestmarken, gehalten von Sandra Lüring (35:23 Minuten) und Ezekiel Chebii (30:00 Minuten), schienen arg in Gefahr. Über 900 Starter schoben sich über die 2-Kilmeter-Schleife mit Start und Ziel vorm Rathaus. Und tatsächlich, tauchte am Ende des Lauftages eine neue Bestmarke in den Siegerlisten auf.

Von Ulrich Schaper

Glady Biwott war von nichts und niemandem aufzuhalten – sie schien über die Strecke zu fliegen. Unbeirrt von der anspruchsvollen Strecke, spulte sie Runde um Runde ihr Pensum runter und lieferte einen phänomenalen Kampf gegen die Uhr. In Abwesenheit von Titelverteidigerin Sandra Lüring sorgten Christl Viebahn ( LAZ Puma Rhein-Sieg) und Johanna Rellensmann (LSF Münster ) für Spannung im Kampf um die Plätze – mit der Entscheidung hatten beide schon wenige Meter nach dem Start nichts mehr zu tun.

Viebahn, die am Samstag noch bei den Deutschen Meisterschaften in Ulm startete, und für die es bereits die fünfte Teilnahme in Münster war, wiederholte dabei ihren zweiten Platz vom Vorjahr (36:18 Minuten). Rellensmann, die auch Titelverteidigerin beim Sparda-Münster-City-Triathlon ist, präsentierte sich in Top-Form, um am 21. Juli die Titelverteidigung in Angriff zu nehmen (37:24 Minuten).

Bei den Männern schickte Manager Brahim Chalgoum gleich eine ganze Handvoll Hochkaräter ins Rennen. Man hätte meinen können, er wollte auch diesen Rekord mit aller Gewalt. Nach der ersten Runde blieb eine vierköpfige Gruppe übrig, die allerdings ihr verschlepptes Anfangstempo nicht mehr aufzuholen vermochte. „Da haben wir vielleicht ein bisschen zu schlecht kommuniziert“, kommentierte Chalgoum, der sich dennoch mehr als zufrieden zeigte. Am Ende bliebt immerhin die zweitbeste auf dieser Strecke jemals gelaufene Zeit stehen: Samson Gezahai (Brooks Run Happy Team) überquerte als erster nach 30:10 Minuten die Ziellinie – und haderte im Gegensatz zu seinem Coach mit der erbrachten Leistung. „Eine 29er Zeit ist hier sicher im Bereich des Möglichen. Aber knapp 30 Grad, Kopfsteinpflaster und eine Menge Leute zu überholen sind einfach keine Kombination für eine neue Bestzeit.“

Schnellster Münsteraner war David Schönherr (Platz 10/LSF Münster/33:54 Minuten), gefolgt von Yannick Rinne (12./LSF/34:24 Minuten). „Ich glaube, dass wir eine tolle Veranstaltung erlebt habe, da gibt es wenig dran zu meckern – viele tolle Leistungen, zahlreiche Zuschauer, wir vom LSF sind mehr als zufrieden“, so das Fazit von LSF-Wettkampfwart Michael Holtkötter.

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