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Sa., 07.09.2013

Laufspektakel geht auf seine 12. Runde Das Warten auf den Startschuss

Genug Werbung ist gemacht, jetzt kann es losgehen: Organisator Michael Brinkmann und Top-Athletin Eleni Gebrehiwot präsentieren das Plakat zum Marathon.

Genug Werbung ist gemacht, jetzt kann es losgehen: Organisator Michael Brinkmann und Top-Athletin Eleni Gebrehiwot präsentieren das Plakat zum Marathon. Foto: Wilfried Hiegemann

Münster - 

Es scheint, als sei der Volksbank Münster Marathon endgültig in der internationalen Szene angekommen. Allein auf der Pressekonferenz tummeln sich Top-Athleten aus Äthiopien, Kenia und Japan, zwei Dolmetscher sorgen für die nötige Kommunikation – und Pacemaker aus Belgien und Holland am Stichtag für das ideale Tempo.

Von Sebastian Vogel

Organisator Michael Brinkmann verkündet wie eigentlich jedes Jahr einen neuen Teilnehmerrekord: Am Sonntag werden 8770 Läuferinnen und Läufer aus summa summarum 30 Nationen an den Start gehen und somit für ein bunt gemischtes Feld sorgen. 2800 davon sind reine Marathonläufer, 5600 den Staffeln, deren Kapazität erneut etwas nach oben geschraubt wurde, zuzurechnen.

Auch neben der Strecke wird wie immer einiges geboten. Jenny Garcia soll passend zum Startschuss ihren Song „Run away“ zum Besten geben – falls das noch nicht Ansporn genug ist, gibt’s darüber hinaus mehrere Motivationsschilder mit englischen und deutschen Marathonweisheiten, die zahlreich entlang der Strecke aufgestellt wurden. Ein Gottesdienst am Samstagabend soll die Teilnehmer zusätzlich auf die gut 42 Kilometer einschwören.

Das alles werden die üblichen Verdächtigen wahrscheinlich nicht brauchen, kommen sie doch ohnehin stets mit den für sie widrigen Bedingungen (Jetlag, Akklimatisierung etc.) zurecht. Kimutai Keter, Joel Kipsang Kositany und John Kyalo aus Kenia sowie Yuko Matsumiya aus Tokio sind bei den Männern in der Lage, den bisherigen Streckenrekord von 2:10:25 Stunden zu unterbieten: Sie knackten bereits allesamt die magische 2:10:00-Grenze.

Bei den Frauen gilt Eleni Gebrehiwot aus Äthiopien als unangefochtene Favoritin. Die seit mehreren Jahren in Deutschland lebende 29-Jährige will sich nach ihrem erfolgreichen Einbürgerungstest nicht nur mit der deutschen Staatsbürgerschaft, sondern auch mit dem Münster-Marathon-Titel schmücken dürfen. Möglicherweise darf sie auch ein drittes Mal jubeln, denn sie peilt an, die 2:30-Stunden-Marke zu unterbieten – damit hätte sie dann die Qualifikation für die Europameisterschaft in Zürich in der Tasche. „Man darf gespannt sein“, frohlockt Brinkmann.

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