Fr., 18.03.2016

Radsport: „Rund um Steinfurt“ „Rund um Steinfurt“ lebt

An der Hollicher Mühle entschied sich in den vergangenen Jahren oftmals, wer das Radrennen „Rund um Steinfurt“ gewann. Das könnte auch bei der Neuauflage am 10. April der Fall sein.

An der Hollicher Mühle entschied sich in den vergangenen Jahren oftmals, wer das Radrennen „Rund um Steinfurt“ gewann. Das könnte auch bei der Neuauflage am 10. April der Fall sein. Foto: Heribert Schwarthoff

Burgsteinfurt - 

Es ist eine der hochkarätigsten Veranstaltungen, die im Steinfurter Sportkalender zu finden ist: Das Straßenrennen „Rund um Steinfurt“, das am 10. April zum 15. Mal über die Bühne geht. Der RSV Friedenau hat erneut alle Register gezogen, um dem Spektakel den passenden Rahmen zu verleihen.

Von Heiner Gerull

Was im Jahr 2002 als einmalige Veranstaltung anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Radsport-Vereins (RSV) Friedenau Steinfurt gedacht war, ist zu einem festen Bestandteil des Sportkalenders geworden; das nicht nur in Steinfurt. Denn mittlerweile lockt das Radsport-Spektakel „Rund um Steinfurt“ Top-Fahrer aus dem gesamten Bundesgebiet. Am Sonntag, 10. April, ist es wieder so weit. Wenn bei der 15. Auflage die Crème de la Crème des nationalen Radsports vorbei an der Hollicher Mühle ihre Kreise zieht, werden Hunderte Zuschauer den Rundkurs säumen.

Im vergangenen Jahr hatte Max Walscheid das beste Team und die stärksten Beine. Der deutsche U-23-Meister siegte souverän nach zwölf Runden und 112,8 Kilometern. „Mein Team hat wieder hervorragend gearbeitet. Wir haben das Feld immer wieder kontrolliert“, sagte der Fahrer vom Team Kupota Lotto.

Im zweiten Sonntag des Monats April wird sich der Nationalmannschaftsfahrer anschicken, seinen Titel zu verteidigen. Im vergangenen Jahr gehörte der ehemalige Bahn-Weltmeister Lucas Liß zum Teilnehmerfeld, das auch in diesem Jahr mit einigen niederländischen KT-Profi-Teams angereichert wird. Insgesamt erwartet der Ausrichter rund 850 Teilnehmer, womit die Veranstaltung zu einer der größten in Steinfurt zählt. Start und Ziel ist wie schon in den vergangenen Jahren an der Privatbrauerei Rolinck, wo die Besucher auch mit Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken beköstigt werden.

Den besonderen Reiz dieses Rennens macht die Streckengestaltung aus. Der 9,4 Kilometer lange Rundkurs entlang der Wettringer- und Seminarstraße, des Grünen Weges, der L 578, K 82, L 559, der Tecklenburger und Wet­tringer Straße mit dem Anstieg an der Hollicher Mühle gewährleistet, dass die Besucher das Fahrerfeld zwölf Mal zu sehen bekommen. Und das selbstverständlich wieder kostenlos.

Das Teilnehmerfeld ist bei der 15. Auflage gespickt mit zahlreichen gutklassigen Pedaleuren. Dazu gehören die C-Klassenfahrer Christian und Michael Aldeschulte, Michael Eckert, Fabian Ilgen, Paul Sicking, Michael Tenhumberg und Felix Wigger. Aus der KT/AB-Klasse haben Matthias Bäumer, Marius Eckert, Michael Eilting und Jannick Gnoth gemeldet. Da Radrennen mit größeren Runden in Nordrhein-Westfalen immer seltener werden, findet die Veranstaltung bei Sportlern aus ganz Deutschland einen großen Zuspruch. Ausdruck dieses besonderen Stellenwertes ist, dass „Rund um Steinfurt“ eines von fünf Qualifikationsrennen in den drei Nachwuchsbereichen für die Deutsche Meisterschaft ist. In der Altersklasse U 17 wird zudem der Landesverbandsmeister Nordrhein-Westfalens ausgefahren. Insgesamt sind sechs einzelne Radrennen der Kategorien U 15, U 17, U 19, Männer Elite, Männer Profis und Senioren ausgeschrieben.

Im vergangenen Jahr schlug sich das Rolinck-Team im RSV Friedenau in der starken Konkurrenz hervorragend. So verpasste Jannick Gnoth nur ganz knapp einen Platz auf dem Treppchen. „Wir sind gut vorbereitet. Dank der Hilfe vieler Ehrenamtlicher steht einem reibungslosen Ablauf nichts mehr im Wege“, sieht sich RSV-Präsident Ludger Mester gerüstet.

Leserkommentare

Google-Anzeigen

flohmarkt.ms Anzeigen

Schnäppchen und Angebote aus Ihrer Umgebung

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3875042?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F57546%2F