Do., 01.12.2016

Der Mesumer Adventslauf Luca Heerdt ist wieder da

Beim Adventslauf in Mesum verbesserte der Borghorster Luca Heerdt in eindrucksvoller Manier den Streckenrekord.

Beim Adventslauf in Mesum verbesserte der Borghorster Luca Heerdt in eindrucksvoller Manier den Streckenrekord. Foto: privat/Laufsportfreunde

borghorst - 

Luca Heerdt hat sich eindrucksvoll zurückgemeldet. Nach achtwöchiger Zwangspause startete der Borghorster Triathlet nun beim Adventslauf in Mesum. Dort pulverisierte der 21-Jährige seinen eigenen Streckenrekord.

Von Günter Saborowski

Er ist wieder da! Monatelang war es ruhig um Luca Heerdt. Am Samstag hat er sich eindrucksvoll zurückgemeldet: Streckenrekord beim Adventslauf in Mesum. Dazu noch neue persönliche Bestzeit über 5000 Meter. 15:29 Minuten benötigte der Borghorster Triathlet für die Strecke in Mesum und hatte 31 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten Jonas Just von der LG Osterode (16:02 Minuten). Der Dritte kam ebenfalls aus Borghorst: Tom Thiemann war nur eine Sekunde (16:03) langsamer als Just. Seinen eigenen Streckenrekord aus dem vergangenen Jahr (15:47 Minuten) hatte Heerdt damit um 18 Sekunden verbessert.

Acht Wochen war der Borghorster, der für die Laufsportfreunde Münster an den Start geht, außer Gefecht gesetzt. Bei der Europameisterschaft in der Mitteldistanz in Österreich am Walchsee, so schildert sein Trainer Ralf Kleemann den Verlauf der Malaise, sei eigentlich ein Podestplatz eingeplant gewesen. Probleme mit der Achillesferse zwangen den 21-jährigen Heerdt jedoch dazu, den abschließenden Halbmarathon mehr zu schleichen als zu laufen. „Luca hatte Schmerzen und hat 1:29 für den Lauf gebraucht. Das ist mehr spazieren gehen gewesen als laufen“, sagt Kleemann.

Die anschließende Diagnose: Heerdt laborierte an einer Verwachsung am Ansatz der Achillessehne zum Knochen an der Ferse. „Ich habe ihm gesagt, er solle erstmal Urlaub machen. Danach hat er sieben Wochen nicht mehr trainiert“, berichtet Kleemann, der damit natürlich nur die Kilometer auf der Straße meint. Auf dem Rad und im Wasser konnte man Luca Heerdt weiterhin antreffen.

Dieses Problem scheint nun überwunden zu sein, zumindest lässt die gute Zeit und die Form darauf schließen. „Der Lauf in Mesum sollte für Luca ein Test unter Wettkampfbedingungen sein. Er ist danach noch Rad gefahren“, war laut Kleemann der Trainingstag nach dem Rennen in Mesum noch nicht beendet. In kommenden Jahr stehen neue Ziele an, trainiert wird dafür im Winter. Getreu dem Motto: Guter Ausdauersportler werden im Winter gemacht.

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Eigentlich hatten wir für die Europameisterschaft am Walchsee einen Podestplatz eingeplant.

Ralf Kleemann

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