Mo., 13.11.2017

Laufen: der Steinhart500 in Steinfurt „Dieses Mal hat alles gepasst“

Da waren die Schuhe noch sauber: Um 9.30 Uhr bei vier Grad gab Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer den Startschuss für den sechsten Steinhart500. Vorm Burgsteinfurter Schloss startete die 14 Kilometer lange Runde durch Bagno und Buchenberg, ehe über die „Große Allee“ der Schlussspurt folgte.

Da waren die Schuhe noch sauber: Um 9.30 Uhr bei vier Grad gab Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer den Startschuss für den sechsten Steinhart500. Vorm Burgsteinfurter Schloss startete die 14 Kilometer lange Runde durch Bagno und Buchenberg, ehe über die „Große Allee“ der Schlussspurt folgte. Foto: Jan Gudorf

Burgsteinfurt - 

Zum sechsten Mal hatte der TB Burgsteinfurt zum Steinhart500 eingeladen. Zahlreiche Läufer aus der Region, aber auch Sportler aus dem gesamten Bundesgebiet, stellten sich den Herausforderungen. Für Frederic Fender (Eintracht Frankfurt) passte im vierten Anlauf alles.

Von Jan Gudorf

Was lange währt, wird endlich gut. Vier Anläufe hatte Frederic Fender bereits genommen, bei seiner fünften Teilnahme am Steinhart500 hat nun „alles gepasst”, freute sich der Athlet von Eintracht Frankfurt. In 2:57:33 Stunden bewältigte er die Marathondistanz mit den insgesamt 500 Höhenmetern.

Von Beginn an lag Fender an der Spitze des Feldes und baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Im Ziel betrug dieser letztlich 8:25 Minuten auf den Zweitplatzierten Armin Hackmann und gar 23:30 Minuten auf Robin Klimaschka auf Rang drei.

Gleich bei seiner ersten Teilnahme im Jahr 2013 lief Fender aufs Podium – und verliebte sich in die Veranstaltung: „Der Steinhart hat einen festen Platz in meinem Kalender.” Jedes Jahr war er seitdem auf den vorderen Rängen zu finden, bis zum vergangenen Sonntag jedoch nie ganz oben. „Diesmal habe ich meine Vorbereitung gezielt auf diesen Lauf ausgerichtet”, beschrieb der 32-Jährige sein Erfolgsrezept. Zwar sei vor allem die dritte der drei 14 Kilometer langen Runden auf dem matschigen Untergrund „steinhart” gewesen, „aber wenn man merkt, dass man an der Spitze liegt, geht es irgendwie”, so Fender.

Fotostrecke: 6. Steinhart500 – Der Bagno-Buchenberg-Marathon

Die dritte Runde bereitete auch Sara Kaute einige Probleme. Nach zwei Umläufen lag die einstige Triathletin noch auf einem Kurs von 3:25 Stunden – die Zeit, mit der sie 2014 in Burgsteinfurt gewann. „Eigentlich bin ich in der gleichen Form wie damals. Aber in der dritten Runde bin ich eingebrochen, ich weiß nicht, warum”, wunderte sich Kaute, freute sich aber zugleich, denn: „Zum Glück hat es trotzdem gereicht.” 3:44:14 Stunden betrug ihre Zeit im Ziel, damit lag die Coesfelderin knapp drei Minuten vor der Siegerin von 2015, Regina Tank aus Dortmund.

Über die Distanzen von 14 und 28 Kilometern siegten zwei Lokalmatadoren, die dabei neue Rekorde aufstellen. Nachdem er im Vorjahr den Marathon als Zweiter beendet hatte, bog Marc Außendorf (Marathon Steinfurt) dieses Jahr eine Runde früher ins Ziel – mit Erfolg: Seine Zeit von 1:47:43 konnte von niemandem unterboten werden. Überhaupt war über die Mitteldistanz in Burgsteinfurt nie jemand schneller. Die bisherige Bestmarke stammte von Philipp Beckmann, der vor zwei Jahren 1:50:26 benötigte.

Auch Theo Leuders (TV Epe) auf Platz zwei knackte diese Zeit (1:48:12). Schnellste Dame über 28 Kilometer war Barbara Menßen (Lauftreff Hohenholte, 2:21:08).

Auf der kürzesten Distanz unterbot Tobias Middendorf seinen Rekord aus dem Vorjahr um fast drei Minuten. Sein Ziel, unter 50 Minuten zu laufen, verpasste der Athlet vom TB Burgsteinfurt dagegen um 43 Sekunden. Bei den Damen siegte Katharina Hauertmann (LSF Münster, 1:01:34) vor Katrin Weber (Marathon Steinfurt).

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