Handball: Bezirksliga Münsterland
TV Borghorst auf verlorenem Posten

borghorst -

Die Handballer des TV Borghorst müssen am Samstag in der Buchenberghalle gegen Spitzenreiter TV Vreden spielen. Eine schier unlösbare Aufgabe für das Team von Trainer Eckhard Rüschhoff.

Donnerstag, 15.02.2018, 15:02 Uhr

Die Handballer des TV Borghorst (hier Felix Hummels) stehen am Samstag vor einer schier unlösbaren Aufgabe. Die Mannschaft von Trainer Eckhard Rüschhoff erwartet – ersatzgeschwächt – den Spitzenreiter TV Vreden.
Die Handballer des TV Borghorst (hier Felix Hummels) stehen am Samstag vor einer schier unlösbaren Aufgabe. Die Mannschaft von Trainer Eckhard Rüschhoff erwartet – ersatzgeschwächt – den Spitzenreiter TV Vreden. Foto: Matthias Lehmkuhl

Es dürfte das einfachste Spiel des Jahres für den TV Borghorst sein. Nicht nur, weil das Hinspiel deutlich mit 16:36 verloren ging, sondern weil es sich beim Gegner um den unangefochtenen Tabellenführer handelt. Mit dem TV Vreden kommt am Samstag eine Mannschaft in die Buchenberghalle, die mit 27:3 Punkten erst eine Niederlage (gegen Warendorf) und ein Unentschieden (gegen Gronau) auf dem Konto hat.

„In diesem Spiel hängen die Trauben für uns derart hoch, dass es utopisch ist, an einen Punktgewinn zu denken“, räumt auch Trainer Eckhard Rüschhoff ein. „Vreden ist für mich Titelkandidat Nummer eins“, sagt der Trainer, der in diesem Spiel wieder seinen erst 17-jährigen Torhüter Julian Schulz einsetzen muss. Max Göcke laboriert weiter an einer Knieverletzung, Fabian Berges studiert in Paderborn.

„Vreden hat eine sehr gute, kompakte Deckung. Das sind alles groß gewachsene, kräftige Leute. Im Angriff hat der TVV zudem eine sehr starke Rückraumachse, die sehr gut mit dem Kreisläufer zusammenspielt. Deren Spiel ist kaum zu eliminieren“, weiß Rüschhoff aus der Erfahrung des Hinspiels. „Wenn der den Ball hat, ist er entweder drin oder es gibt Siebenmeter“, ist der Ausgang eines solchen Anspiels laut Rüschhoff immer negativ für den TVB. Versuchen wollen es die Borghorster trotzdem – auch wenn die Chancen gering sind. „Wir werden ihnen das Leben so schwer wie möglich machen“, ist Aufgeben keine Option für Rüschhoff. Es reicht schon, wenn man die Niederlage in Grenzen halten kann.

►  Anwurf: Samstag, 19 Uhr, Buchenberghalle.

In diesem Spiel hängen die Trauben für uns derart hoch, dass es utopisch ist, an einen Punktgewinn zu denken.

Eckhard Rüschhoff
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