Fußball: Bezirksliga 12
Piggen gehen volle Pulle

Borghorst -

2:2 trennten sich am Dienstagabend der SV Wilmsberg und der TuS Recke. Dabei sah es bis kurz vor Schluss nach einem Heimsieg aus, doch dann schlug Andre Klostermann zu. Die Gastgeber hätten sich die drei Punkte redlich verdient gehabt, denn ab der 17. Minute spielten sie in Unterzahl.

Donnerstag, 17.05.2018, 10:05 Uhr

Wilmsbergs Offensivkraft Cedric Eisfeldt (l.) hinterließ einen ganz starken Eindruck.
Wilmsbergs Offensivkraft Cedric Eisfeldt (l.) hinterließ einen ganz starken Eindruck. Foto: Marc Brenzel

Nur zwei Tage nach dem am Sonntag aufgrund des Starkregens abgebrochenen Bezirksliga-Punktspiels standen sich der SV Wilmsberg und der TuS Recke am Dienstagabend wieder Auge in Auge gegenüber. Diesmal konnte das Match beendet werden, wobei ein Gewinner nicht ermittelt wurde. 2:2 (1:1) stand es nach 90 Minuten, nach denen die Hausherren einen möglichen Sieg eher verdient gehabt hätten.

73 Minuten ackerten die Grün-Weißen in Unterzahl, weil Rechtsverteidiger Sebastian Häder Schiedsrichter Holger Derbort seinen Unmut über eine Entscheidung mit einer Scheibenwischergeste kundtat – Rot.

Zu diesem Zeitpunkt lag das Heimteam durch einen Kopfballtreffer von Cedric Eisfeldt nach einer Ecke von Alexander Wehrmann (12.) mit 1:0 vorne. Der Platzverweis sorgte für ein anderes Spiel, in dem der SVW nach hinten gedrängt wurde und der TuS das Kommando übernahm.

Rene Heeke verwerte eine Hereingabe von Maik Klostermann mit dem Kopf zum 1:1 (22.). Hätte Dominik Pieper seinen linken Hammer etwas besser eingestellt, hätten die Recker auch gut und gerne zur Pause vorne liegen können.

In der Kabine sortierten sich die Piggen neu und verfeinerten ihre Taktik. Eisfeldts 2:1 nach einem langen Ball von Aldo Colalongo führte zum überraschenden 2:1 (48.). Der Rückstand verkrampfte die Gäste, die zu langsam und zu verschnörkelt agierten. Wilmsberg hätte durchaus auf 3:1 davonziehen können, doch in der 88. Minute fiel der abermalige Ausgleich: SVW-Keeper Lukas Schröder konnte eine Flanke nicht festmachen, Andre Klostermann war zur Stelle und schob aus 13 Metern ein.

„Die Jungs haben heute unheimlich geackert, um die Räume zuzustellen. Leider sind wir dafür nicht belohnt worden. Jetzt lecken wir unsere Wunden, trainieren am Donnerstag und treten am Montag mit einer noch heißeren Truppe in Altenrheine an“, will Spielertrainer Christof Brüggemann den Kampf um Platz zwei trotz vier Punkten Rückstand noch nicht aufgeben.

SV Wilmsberg: Schröder – Häder, Dobbe, Markfort, Wehrmann (57. Köhler) – Colalongo (75. Wies), Ochse – Groll, Eisfeldt, Brüning (22. Schemann) – Hesener.

Tore: 1:0 Eisfeldt (12.), 1:1 Heeke (22.), 2:1 Eisfeldt (48.), 2:2 A. Klostermann (88.).

Bes. Vorkommnis: Rote Karte gegen Wilmsbergs Häder (17., Schiedsrichterbeleidigung).

Anzeige
Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5743297?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F57546%2F
„Jeder zweite Kunde beschwert sich“
Immer wieder von Fahrrädern verstellt: der Zugang zur Sparda-Bank neben dem Hauptbahnhof.
Nachrichten-Ticker