Fußball: Preußen Borghorst
Jetzt braucht Preußen Borghorst schnelle Hilfe

borghorst -

Weil die Verwaltung den Kunstrasenplatz im Sportzentrum gesperrt hat, könnte der SC Preußen Borghorst in arge Schwierigkeiten kommen. Um ein geregeltes Training aufrecht erhalten zu können, muss ganz schnell gehandelt werden. Vorsitzender Karl-Heinz Brinkert weiß, dass die Zeit davonrennt.

Donnerstag, 17.05.2018, 10:05 Uhr

Sieht eigentlich ganz passabel aus, ist er aber nicht: Der städtische Kunstrasenplatz beim SC Preußen ist hin, die Verletzungsgefahr groß. Es hat sogar schon eine Klage vor Gericht gegeben. Das wirft Probleme für den Spiel- und Trainingsbetrieb der Preußen auf.
Sieht eigentlich ganz passabel aus, ist er aber nicht: Der städtische Kunstrasenplatz beim SC Preußen ist hin, die Verletzungsgefahr groß. Das wirft Probleme für den Spiel- und Trainingsbetrieb der Preußen auf. Foto: Vera Szybalski

Der SC Preußen Borghorst hat ein Problem. Und das ist kein kleines, denn seit der Sperrung des Kunstrasenplatzes durch die Stadt (wir berichteten) haben die Borghorster Fußballer zum Spielen und Trainieren nur noch den Hauptplatz und das Fründt-Stadion zur Verfügung. Was bei der aktuellen Wetterlage noch zu bewerkstelligen sein sollte. Was aber passiert im Herbst oder ab Oktober, wenn die Sommerzeit endet und es früher dunkel wird?

„Der Kunstrasenplatz ist der einzige Trainingsplatz, den wir haben, der über Flutlicht verfügt“, sagt Karl-Heinz Brinkert, der Erste Vorsitzende der Preußen. Zudem liegt das Fründt-Stadion tiefer als der Hauptplatz und zieht entsprechend Wasser. „Wenn der komplette Trainingsbetrieb aufs Fründt-Stadion umgelegt wird, wird der Platz schnell abgenutzt sein“, ergänzt Brinkert, dass diese Lösung nur kurzfristig greifen dürfte. Aktuell beheimatet der SC Preußen vier Senioren- und 20 Jugendmannschaften. Die Minikicker, F- und E-Junioren dürften dem Platz nur wenig Schaden zufügen. Aber wenn vier Jugendmannschaften älteren Jahrgangs und die Senioren zwei bis drei Mal in der Woche den Rasen „umpflügen“, wird‘s kritisch. Dann ist Fründt nur noch ein Acker.

Mit anderen Worten: Wenn nicht ganz schnell was mit dem Kunstrasen geschieht, sprich eine neue Oberfläche aufgelegt wird, wird es beim SC Preußen im Herbst zu Spielausfällen kommen. „Das kann schon jetzt am Wochenende passieren, wenn viele Teams bei uns Heimspiele haben“, befürchtet der Preußenchef, dass Absagen oder Verlegungen nötig sein werden.

„Die Stadt hat uns zugesichert, ein Konzept zu erstellen, wie die Situation gelöst werden kann“, hat Brinkert von der Ersten Beigeordneten Maria Lindemann Hilfe zugesagt bekommen. Brinkert selbst hat sich bei Herstellern von Kunstrasenplätzen bereits erkundigt und sagt: „Eine neue Oberfläche kann innerhalb von 14 Tagen verlegt werden. Der Untergrund ist ja in Ordnung. Ideal wäre, wenn das bis Ende September geschehen könnte.“

Die Stadt hat uns zugesichert, ein Konzept zu erstellen, wie die Situation gelöst werden kann.

Karl-Heinz Brinkert
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