SV Burgsteinfurt in Bestbesetzung zum SV Herbern
Auf schmalem Grat ins nächste Endspiel

Burgsteinfurt -

Jedes noch zu absolvierende Meisterschaftsspiel hat finalen Charakter für den SV Burgsteinfurt. Das gilt auch für die letzte Auswärtspartie beim heimstarken SV Herbern.

Dienstag, 22.05.2018, 11:05 Uhr

Bei strömendem Regen führte SVB-Betreuer Claus Klipp (re.) Christian Radecke am Sonntag vom Feld. In Herbern wird Radecke den Platz in der Vierer-Abwehrkette aber wieder einnehmen.
Bei strömendem Regen führte SVB-Betreuer Claus Klipp (re.) Christian Radecke am Sonntag vom Feld. In Herbern wird Radecke den Platz in der Vierer-Abwehrkette aber wieder einnehmen. Foto: Thomas Strack

Es gibt Konstellationen im Fußball, die sich so schnell nicht verändern. Wenn das Saisonende naht und einer Mannschaft das Wasser bis zur Oberkante Unterlippe steht, dann hat jede Partie finalen Charakter. Das gilt auch für das letzte Auswärtsspiel des SV Burgsteinfurt beim SV Herbern am Pfingstmontag. Da die Begegnung in ein großes Rahmenprogramm eingebunden ist, wird übrigens erst ab 15.30 Uhr auf der Herberner Sportanlage an der Werner Straße gespielt.

So prekär die Lage auch sein mag – die Stemmerter können froh sein, dass sie überhaupt so ist, wie sie ist. „Wir haben zehn Punkte aus den letzten vier Spielen geholt; ich weiß nicht, ob das eine andere Mannschaft überhaupt geschafft hat“, sagt Christoph Klein-Reesink. Wobei der SVB-Trainer anklingen lässt, wie wichtig dieser Endspurt war. Denn unter dem Damoklesschwert des verschärften Abstiegskampfes hat sich die Ausgangssituation des SVB insofern verbessert, dass er zwei Spieltage vor Schluss immerhin noch alles in eigener Hand hat, sein sportliches Schicksal selbst zu bestimmen.

Aber der Blick auf die Tabelle macht deutlich, wie schmal der Grat ist, auf dem die Gelb-Roten wandeln. Schon eine Niederlage könnte die Mannschaft wieder auf einen Abstiegsrang zurückwerfen.

Freilich bietet allein die jüngste Erfolgsserie Anlass, selbstbewusst und zielorientiert bei den Herbernern anzutreten. „Wir haben bewiesen, dass wir an unseren Aufgaben wachsen können.“ Klein-Reesink sagt das mit Blick auf die jüngsten Auftritte auch auf fremden Plätzen. Die bescherten seinem Team immerhin Siege in Ahaus und Lengerich sowie ein Remis in Mesum.

Wobei das Spiel in Herbern abermals eine große Herausforderung ist, denn die Heimbilanz der Mannschaft von Trainer Holger Möllers ist mit neun Siegen aus 14 Spielen nur unwesentlich schlechter als die der beiden Top-Teams Borussia Emsdetten und SV Mesum. „Mein Herberner Trainer-Kollege macht das schon sehr gut – auch wenn er Schalke-Fan ist“, flachst der bekennende BVB-Anhänger Klein-Reesink.

Immerhin kann der SVB-Coach in Herbern seine Bestbesetzung aufbieten, auch wenn Christian Radecke (Sprunggelenk), Alexander Hollermann (Prellung) und Thomas Artmann (Virusinfektion) unter der Woche nur dosiert trainieren konnten.

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