SV Burgsteinfurt siegt beim B-Ligisten TuS St. Arnold mit 6:1
Eine Halbzeit ohne Einstellung

Burgsteinfurt -

Der SV Burgsteinfurt hat die zweite Runde des Kreispokals erreicht. Die Mannschaft von Trainer Christoph Klein-Reesink setzte sich beim B-Ligisten TuS St. Arnold mit 6:1 (2:1) durch. Standesgemäß für einen Landesliga-Absteiger, sollte man meinen, doch die Stemmerter hatten eine Halbzeit lang ihre liebe Mühe mit dem Gastgeber.

Sonntag, 15.07.2018, 08:58 Uhr

Langes Bein von Sven Mersch, der im Pokalspiel beim TuS St. Arnold in der 12. Minute die Führung erzielte. SVB-Kapitän Thomas Artmann (r.) erhöhte in der 56. Minute auf 3:1.
Langes Bein von Sven Mersch, der im Pokalspiel beim TuS St. Arnold in der 12. Minute die Führung erzielte. SVB-Kapitän Thomas Artmann (r.) erhöhte in der 56. Minute auf 3:1. Foto: Günter Saborowski

Sven Mersch erzielte nach Kopfballvorlage von Daniel Brake die Führung (12. Minute), die Lucas Bahlmann mit einem Schuss aus der zweiten Reihe auf 2:0 hochschraubte (14.). Doch nur eine Minute später markierte Andre Fischer für St. Arnold den Anschlusstreffer. Nico Schmerling spielte auf Abseits, Chris Radecke nicht – und schon zappelte der Ball im Netz. Einen Lattentreffer später hätten die Gastgeber nach einer Ecke per Kopfball sogar ausgleichen können, so locker nahmen einige SVB-Akteure die Partie. „Wir hätten uns nicht beklagen dürfen, wenn St. Arnold mit 3:2 in die Pause gegangen wäre. Müde Beine ist keine Entschuldigung. Das war reine Einstellungssache“, klagte der Trainer.

Doch nach der Pause wurde es besser. Thomas Artmann erhöhte auf 3:1 (56.), Alexander Hollermann schraubte den Spielstand nach Vorarbeit von Neuzugang Till Remke auf 4:1 hoch (58.). Anschließend traf Ricardo da Silva nach Querpass von Hollermann zum 5:1 (69.). „In der zweiten Halbzeit wurde es besser. Wir haben sogar noch einige Torchancen liegen gelassen“, war Klein-Reesink nun zufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft. Den letzten Treffer zum 6:1 erzielte „das Kopfballungeheuer“, womit Klein-Reesink den nicht gerade groß gewachsenen Hollermann meinte, der nach Freistoß von da Silva passend frei stand.

SVB: Romero - Brake (45. Remke), Bode, Radecke, Schmerling (45.) Hollermann - Feldhues, Anyanwu - Bahlmann (62. Greiwe), Artmann, da Silva - Mersch .

Tore: 0:1 Mersch (12.), 0:2 Bahlmann (14.), 1:2 Fischer (15.), 1:3 Artmann (56.), 1:4 Hollermann (58.), 1:5 da Silva (69.), 1:6 Hollermann (80.).

Den letzten Treffer erzielte das Kopfballungeheuer Hollermann.

Christoph Klein-Reesink
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