Di., 16.12.2014

Discgolf 1. Discgolf-Westfalen-Tour endet an der Ems

Dr. Stefan Heine, Vorsitzender des Vereins Discgolf Niederrhein, spielte bei der WestfalenTour 2014 nur zum Abschluss in Telgte: „Weil es hier so schön ist.“

Dr. Stefan Heine, Vorsitzender des Vereins Discgolf Niederrhein, spielte bei der WestfalenTour 2014 nur zum Abschluss in Telgte: „Weil es hier so schön ist.“ Foto: Diedrich

Telgte - 

Mit dem zwölften Discgolf-Turnier endete die erste WestfalenTour am Samstag in Telgte. Gespielt wurde auf zwölf Bahnen in den Emsauen. „Es war ein wirklich kniffliger Parcours. Da war präzises Spiel gefordert“, lobte der Lünener Dirk Haase, Leistungssportkoordinator der deutschen Discgolferinnen, die Spielstätte.

Von Werner Szybalski

Telgte mit seiner schönen Kulisse und den anspruchsvollen Discgolf-Bahnen an der Ems , zog wieder die Spieler an, auch wenn diesmal nur in den Emsauen gespielt wurde. 48 Startplätze waren ausgeschrieben. Die Verantwortlichen der DiscGolfer Münsterland von GW Marathon Münster ließen schließlich 67 Teilnehmer zu. Die Mittagspause fiel aus, um noch bei Tageslicht den letzten Wurf zu absolvieren.

Die wenigsten Würfe benötigte der Deutsche Juniorenmeister und Nationalspieler Marvin Hartmann aus Münster. Seine 67 Würfe in den zwei WestfalenTour-Runden und die 33er GermanTour-Runde bescherten dem 18-Jährigen, der erstmals in der offenen Klasse antrat, den klaren Sieg.

Nur sein zwei Jahre jüngerer Bruder Maik konnte mithalten. Der Junioren-Sieger lag am Ende mit fünf Würfen Rückstand auf Rang zwei der Gesamtwertung.

Dritter wurde bei der WestfalenTour Daniel Klein von Bonnsai aus der ehemaligen Bundeshauptstadt. In der GermanTour-Wertung belegte Alexander Sonsalla aus Bochum (110 Würfe) Rang drei. Extra aus Rüsselsheim reiste Verbandskassenwart Guido Klein an, um in Telgte dabei zu sein.

Beim lokalen Wettstreit der beiden Telgter Freizeit-Discgolfer Heini Pape und Gerd Klünder setzte sich Pape durch. Nach zwei Runden über 24 Bahnen hatte er 15 Würfe Vorsprung vor dem Lokalpolitiker. Wie groß der Abstand zwischen Hobby- und Spitzenspielern beim Discgolf ist, machte der Score deutlich. Während Heini Pape nach zwei Runden 100 Mal geworfen hatte, benötigte der Sieger Marvin Hartmann für 36 Bahnen exakt die gleiche Wurfzahl.

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