So., 17.01.2016

BSV Ostbevern Volleyball Regionalliga Ostbevern gibt 2:0-Führung aus der Hand

In den beiden ersten Durchgängen hatten Ostbeverns Regionalliga-Volleyballerinnen noch reichlich Grund zum Jubeln. Am Ende der Partie mussten sie sich Detmold mit 2:3 beugen.

In den beiden ersten Durchgängen hatten Ostbeverns Regionalliga-Volleyballerinnen noch reichlich Grund zum Jubeln. Am Ende der Partie mussten sie sich Detmold mit 2:3 beugen. Foto: Biniossek

Ostbevern - 

Detmold erwies sich für die Regionalliga-Volleyballerinnen des BSV Ostbevern auf im zweiten Aufeinandertreffen als Stolperstein. Die Mannschaft von Trainer Dominik Münch unterlag trotz einer 2:0-Satzführung noch mit 2:3.

Von Karl-Heinz Koch

Die BSV-Volleyballerinnen sind mit einer 2:3-Heimniederlage gegen den Detmolder TV ins Jahr 2016 gestartet. Vor stattlicher Kulisse begannen sie das Verfolgerduell stark, konnten ihr Niveau jedoch nicht über die fast zwei Stunden Spielzeit halten. Da Mitaufsteiger BW Aasee fast zeitgleich ein 3:1-Erfolg gegen Spitzenreiter VC Allbau Essen gelang, ist das Titelrennen in der Regionalliga noch nicht entschieden.

Die Ostbevernerinnen legten los wie die Feuerwehr. Aufschlagserien von Vera Horstmann, Luisa Heidorn und Sophie Eggenhaus sorgten im ersten Satz für eine schnelle 5:1- und 8:3-Führung. Beim 15:7 und 17:12 standen die Vorzeichen immer noch gut für die Gastgeberinnen. Allerdings kämpfte sich Detmold zurück ins Spiel und glich beim 20:20 aus. In dieser Phase kam Zuspielerin Carolin Auen zu ihrem Pflichtspieldebüt im Dress der Blau-Weißen und führte das Team zum Satzgewinn, den Vera Horstmann zum 25:23 vollendete.

Im zweiten Abschnitt steigerten die Volleyballerinnen aus der Bevergemeinde die Qualität ihrer Blockarbeit. Da Detmold zudem einige Eigenfehler unterliefen, hielten sie über 5:3, 13:7 und 22:16 jederzeit das Heft in der Hand, sodass sie nach dem 25:21 einen Punkt schon mal in petto hatten. „Unsere erste Vorgabe lautete, gegen keine Mannschaft nichts zu holen. Die war in diesem Moment erfüllt“, blickte Dominik Münch zurück auf die gelungene Auftaktphase.

„Wir haben mit viel Emotion gespielt. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr ist uns die Luft ausgegangen“, fuhr der BSV-Trainer fort. „Nachlassende Energie und Konzentration waren letztlich ausschlaggebend.“ Denn mit Beginn des dritten Satzes übernahmen zunehmend die Gäste das Kommando. „Detmold hat auch stark aufgeschlagen. Es war ein schönes Spiel mit tollen Ballwechseln.“ Durchgang drei ging mit 25:21 an die Ostwestfälinnen.

Im vierten Abschnitt wechselte die Führung mehrmals hin und her. Das BSV-Ensemble kam mit seinen Angriffen nun nicht mehr wie gewünscht zum Zuge. Nach dem 25:17 hatten die Detmolderinnen den Gleichstand hergestellt und es ging in den Tiebreak. Den bestimmten sie vom ersten Aufschlag an. „Wir wollten Risiko gehen und das Momentum brechen, das auf Seiten der Detmolderinnen lag. Wenn einem dann drei Fehlangaben unterlaufen, ist das nicht möglich“, so Münch. 4:0 und 9:3 lauteten die Zwischenstände zu Gunsten der sehr engagiert auftretenden Ostwestfälinnen auf dem Weg zum 15:7. „Detmold hat den längeren Atem gehabt und verdient gewonnen“, bilanzierte der Ostbeverner Übungsleiter.

Mit 22 Punkten liegt das BSV-Aufgebot nun zwei Zähler hinter Aasee und sechs Punkte hinter Essen auf Rang drei. Der Vorsprung auf den immer besser auftrumpfenden Tabellenvierten Köln 2 beträgt vier Zähler.

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