Mi., 03.02.2016

BSV Ostbevern Volleyball Nachwuchsteams Zwei Teams zur Westdeutschen

Strahlend präsentiert sich die U 14 der BSV-Volleyballabteilung mit (hinten, v.l.) Carlotta Hemkendreis, Amelie Heymer, Rahel Reinhardt und Melina Heitkötter sowie (vorne, v.l.) Hannah Övermeyer, Eliza Carneim und Franka van der Veer.

Strahlend präsentiert sich die U 14 der BSV-Volleyballabteilung mit (hinten, v.l.) Carlotta Hemkendreis, Amelie Heymer, Rahel Reinhardt und Melina Heitkötter sowie (vorne, v.l.) Hannah Övermeyer, Eliza Carneim und Franka van der Veer. Foto: Münch

Ostbevern - 

Die beiden Nachwuchsteams U 14 und U 18 der BSV-Volleyballabteilung haben es geschafft: Ostbeverns Mannschaften werden an den Westdeutschen Meisterschaften teilnehmen. Sie finden am 12./13. März in Köln und Werne statt.

Der Modus in der Fünfergruppe der weiblichen Volleyballerinnen U 18 in Olpe gab vor, dass alle Sätze nur über 15 Punkte gespielt werden und innerhalb von fünf Stunden gegen vier Gegner anzutreten war. Die Ausbeute des BSV Ostevern: Gegen Olpe 2:0, gegen TSC Münster Gievenbeck 0:2, gegen den fünfplatzierten der NRW-Liga Humann Essen 2:0 und gegen Gladbeck 2:0. In der Endabrechnung standen 6:2 Sätze und Rang eins für den BSV in einer Gruppe, in der jeder jeden schlagen konnte.

Im ersten Spiel traf die Nachwuchstruppe des BSV auf einen alten Bekannten. Olpe hatte die BSV-Vertretung vor zwei Wochen in der U 20 aus dem Wettbewerb geworfen. Aber an diesem Wettkampftag gab es nach dem Anpfiff nicht eine Sekunde lang einen Zweifel, dass hier Revanche genommen würde. In allen Spielbereichen einen Schritt schneller und stabiler, mit großartiger Stimmung und Nerven wie Drahtseilen kämpften sich die Ostbevernerinnen in den erbarmungslosen Turniermodus. Nach 20 Minuten war der erste Sieg unter Dach und Fach.

Die folgende Pause, in der Ostbevern auf zwei Feldern gleichzeitig das Schiedsgericht stellen musste, tat dem jungen Team jedoch nicht gut. Im zweiten Spiel ließ es sich vom TSC Münster-Gievenbeck völlig überfahren. Erst zu Ende des zweiten Satzes bekam Ostbevern langsam einen Zugriff auf die von Münster mit hohem Risiko geführte Partie. Für langsames Anpassen waren die Sätze jedoch viel zu kurz und so hieß es schnell und völlig verdient 0:2.

15 Minuten später stand auf der anderen Seite der VV Humann Essen. Vor einem Jahr stand man sich zuletzt bei der U 16-WDM gegenüber, damals gewann Essen 15:12 im Tiebreak und sicherte sich dadurch ihren NRW-Liga-Platz in dieser Saison. Auch hier ging von Beginn an richtig die Ostbeverner Post ab und trotz aller Gegenwehr von Essen fand die Mannschaft auch in den längsten Ballwechseln – und davon gab es viele – meist am Ende die entscheidende Lücke. Auswechslungen, Auszeiten und Seitenwechsel vermochten den Spielrhythmus nicht zu unterbrechen.

Wiederum 15 Minuten später warteten die Mädchen aus Gladbeck, die sich vor allem am Ostbeverner Block ein ums andere mal die Zähne ausbissen. Im Gegenzug fand Ostbevern jedoch die Lücken hinter dem Block oder in der Abwehr. Von vorne weg wurde auch dieses Spiel gewonnen.

Ob das für den Gruppensieg reichen würde, wusste zu diesem Zeitpunkt keiner, somit war die Freude zunächst verhalten. Auf dem anderen Feld war jedoch Essen drauf und dran, den TSC zu schlagen, um selbst noch eine Chance aufs Weiterkommen zu haben. Essen führte hier 1:0 nach Sätzen und die Spielerinnen von der Bever standen geschlossen hinter dem Essener Feld. Als Essen in einem dramatischen Satzfinale auch den zweiten Satz gewann, gab es kein Halten mehr. Mit Tränen in den Augen wurde im Kreis die Qualifikation zur Westdeutschen Meisterschaft als Gruppenerster gefeiert.

Die U 14 hatte zur Quali B Heimrecht und empfing den USC Münster, VoR Paderborn und den TV Jahn Königshardt. Wie schon bei der Qualifikationsrunde A in Olpe zeigten die BSV-Mädchen eine großartige Turnierleistung und nutzten ihre Chance auf die WDM-Teilnahme durch beherzte und nervenstarke Auftritte sowie eine tollen Teamleistung. Zwar mussten die Mannschaft gegen die Favoriten Münster und Paderborn in Niederlagen einwilligen, nach einem ungefährdeten Sieg im abschließenden Spiel gegen die Königshardter Mädchen, denen man vor einem Jahr noch in der Quali A unterlegen gewesen war, sicherten sie sich aber Platz drei, der – wie sich später herausstellte – für die WDM-Qualifikation reichte.

Der BSV startete mutig und konzentriert ins Turnier und nahm dem USC mit 25:21 verdient den ersten Satz ab. Danach steigerte sich Münster und setzte seine überragende Angreiferin Rieke Kaiser immer besser in Szene, die Sätze zwei (14:25) und drei (10:15) gingen an den Nachwuchs des Bundesligisten. In der zweiten Partie gegen Paderborn knüpften die BSV-Mädchen zunächst an ihr beherztes Spiel gegen Münster an. VoR entschärfte aber mit einer klasse Abwehrleistung fast alle Angriffe und zog den BSV-erinnen damit den Zahn. Immer deutlicher setzte sich der Fünfte der U 13-WDM zum 25:14-Erfolg in Satz eins ab. Danach wechselte BSV-Trainer Dominik Münch auf mehreren Positionen. Die neue Besetzung spielte frech auf, holte im zweiten Durchgang 22 Punkte und ermöglichte gleichzeitig den anderen Spielerinnen, sich noch einige Körner für die letzte Begegnung aufzuheben. Denn hier musste natürlich ein Sieg her. Diesen schafften die Ostbevernerinnen auch souverän.

Beide Meisterschaften finden am 12./13. März statt. Die U 18 gastiert in Köln, die U14 in Werne.

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