So., 20.03.2016

Fußball SG Telgte Sendenhorst hat nun alle Trümpfe in der Hand

Riesenjubel bei der SG Sendenhorst nach den vorentscheidenden Treffern kurz nach der Pause. Trainer Uli Leifken (r.) freut sich mit seinen Spielern über die gestiegenen Titelchancen.

Riesenjubel bei der SG Sendenhorst nach den vorentscheidenden Treffern kurz nach der Pause. Trainer Uli Leifken (r.) freut sich mit seinen Spielern über die gestiegenen Titelchancen. Foto: Kock

Telgte - 

Möglicherweise ist das Titelrennen in der Fußball-Kreisliga A schon neun Spieltage vor Saisonschluss entschieden.

Von Karl-Heinz Kock

Möglicherweise ist das Titelrennen in der Fußball-Kreisliga A schon neun Spieltage vor Saisonschluss entschieden. Nach dem ges­t­rigen 3:0 (1:0)-Auswärtssieg bei der SG Telgte hält Tabellenführer SG Sendenhorst nun alle Trümpfe in der Hand. Der Vorsprung der Elf von Trainer Ulrich Leifken ist auf fünf Zähler angewachsen, zudem hat sie noch ein Nachholspiel in der Hinterhand.

„Das war ein Nackenschlag. Wir werden nichts abschenken, aber normalerweise müssen wir über den Titel jetzt nicht mehr nachdenken“, ist SG-Coach Jan Lauhoff eher skeptisch, was die Restchancen seiner Mannschaft auf den Aufstieg in die Bezirksliga anbetrifft. „Wenn Sendenhorst allerdings noch mal schwächelt, wollen wir da sein.“

Sein Pendant auf der Sendenhorster Bank weiß natürlich um die Bedeutung des Dreiers im direkten Vergleich, gibt sich jedoch eher verhalten optimistisch: „Das Ding ist noch nicht durch. Fünf Punkte Vorsprung und ein Bonusspiel – wir sind auf dem richtigen Weg“, so Leifken, dessen Aufgebot am 31. März bei Eintracht Münster den Abstand auf acht Zähler vergrößert will.

Fast eine Viertelstunde mussten die gut 100 Zuschauer des Gipfeltreffens im Takko-Stadion warten, bis es erstmals richtig gefährlich vor einem der beiden Tore wurde. Und bei der ersten Aktion zappelte das Leder auch gleich in den Telgter Maschen. Nikita Bassauer machte seinem Ruf als Torjäger alle Ehren, als er zunächst zum Kopfballduell hochstieg und anschließend beim Aufstehen aus der Bodenlage geschickter agierte als sein Gegenspieler – 1:0.

Fast im Gegenzug hätte der glänzend frei gespielte Niclas Tewes ausgleichen können, fand jedoch in Sendenhorsts Torhüter Rene Bis­plinghoff seinen Meister. Nach und nach übernahmen die zunächst unpräzise agierenden Hausherren nun das Kommando und hätten durch Ismail Budak sowie zwei Mal Jo Maffenbeier egalisieren können. Allerdings hätte Nikita Bassauers Weitschuss unmittelbar vor dem Pausenpfiff auch das 0:2 bedeuten können.

Zweifellos kamen die Telgter mit dem Willen aus der Kabine, diese so wichtige Begegnung noch zu drehen. Allerdings wurden sie kurz drauf gleich zwei Mal kalt erwischt. Kirill Bassauer (50.) von halbrechts und Philip Wostal (55.) nach einem Freistoß sorgten frühzeitig für die Entscheidung im Topspiel des 21. Spieltages.

„Ein kalter Tusch. Auf die Briefmarke hätte man auch draufschreiben können: ‚ Mit freundlicher Unterstützung der SG Telgte“, trauerte Lauhoff den vorausgehenden Fehlleistungen seiner Elf nach. Der Tabellenzweite versuchte es weiter, aber Sendenhorst ließ außer einem Pfostenschuss des eingewechselten Julian Keller (77.) kaum etwas zu. „Wir haben unsere Chancen in der ersten Halbzeit nicht genutzt. Nach einem 1:1 hätte es anders ausgesehen.“

SG Telgte: Zumdick – Hampel, Kock, Hartmann, Kleinherne – Röös (46. K. Wolf), Demiröz, Tewes (79. Knemöller), Schoof (76. Keller), Budak – Maffenbeier.

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