So., 06.11.2016

3. Liga: Ostbeverner Volleyballerinnen unterliegen mit 0:3 Senden zu stark fürs BSV-Team

Maike Rüdingloh (l.) und Lara Spieß strecken sich nach Kräften – gegen die Volleyballerinnen des ASV Senden war gestern dennoch über weite Phasen kein Kraut gewachsen.

Maike Rüdingloh (l.) und Lara Spieß strecken sich nach Kräften – gegen die Volleyballerinnen des ASV Senden war gestern dennoch über weite Phasen kein Kraut gewachsen. Foto: Biniossek

Ostbevern - 

Die Volleyballerinnen des BSV Ostbevern mussten gestern die Überlegenheit eines bärenstarken Gegners anerkennen.

Von Karl-Heinz Kock

Die Volleyballerinnen des BSV Ostbevern mussten gestern die Überlegenheit eines bärenstarken Gegners anerkennen. Beim 0:3 gegen den ASV Senden besaßen die Blau-Weißen keine realistische Siegchance. Zu souverän präsentierte sich der Tabellenvierte über weite Phasen der Begegnung vor ansehnlicher Kulisse in der Beverhalle. Mit neun Zählern aus sieben Spielen sind die Ostbevernerinnen nun Achter der 3. Liga.

„Wir haben Senden an einem guten Tag erwischt. Sie waren ziemlich stabil und haben nicht ernsthaft gewackelt“, resümierte BSV-Trainer Dominik Münch. Mit dieser Einschätzung lag er zweifellos richtig. Was der ASV in der Bevergemeinde zeigte, hatte Klasse. Sowohl in der Blockarbeit, aber auch in der Defensiv oder im Angriff gelang den Sendenerinnen Überdurchschnittliches. Gleichzeitig stellten sie ihren Gegner damit immer wieder vor kaum lösbare Aufgaben.

Beim 0:7 und 3:14 erwischten die BSV-Volleyballerinnen einen sehr schlechten Start. Es lief kaum etwas zusammen, Senden spielte cool seinen Stiefel runter. Frühzeitig hatte Dominik Münch seine zwei Auszeiten ‚verschossen‘. Erst ein Zuspielerwechsel zu Carolin Auen zeigte die gewünschte Wirkung. Über 11:15 und 19:21 kämpften sich die Gastgeberinnen auf 24:24 heran. Beim 24:26 wurde die Aufholjagd letztlich aber doch nicht belohnt.

Und Senden blieb dran, enteilte auch im zweiten Durchgang auf 0:6 und 7:18. Unter dem Strich stand dann ein deutliches 11:25.

Im dritten Abschnitt war ein ähnliches Bild zu sehen: Auf 3:8 und 8:14 zog der ASV weg. Beim 16:17 keimte Hoffnung auf, die beim 18:25 wieder erloschen war. „Senden hat grandios verteidigt und uns den Zahn gezogen“, lobte Münch. „Wir hätten schon eine Maximalleistung bringen müssen, um gegen diese Sendener Stärke zu bestehen. Es ist nicht leicht, da den Kopf oben zu behalten.“

Aber auch für das eigene Team hatte er anerkennende Worte parat. Insbesondere die Leistungen von Lara Spieß und Jana Rolf hatten dem Ostbeverner Übungsleiter gefallen. Nach vier Heimspielen geht‘s nun mit einem Gastspiel in Langenfeld weiter. Der nächste Gegner ist Schlusslicht im Klassement.

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