Fußball: Frauen-Landesliga 3
Sebastian Wende will immer weiterkommen

Telgte -

Im Interview spricht Sebastian Wende, Coach der SG Telgte, über den späten Zeitpunkt seiner Vertragsverlängerung, über die Perspektive Westfalenliga und über einen Trainerjob bei den Männern.

Mittwoch, 21.02.2018, 05:02 Uhr

Voll fokussiert: Sebastian Wende geht im Sommer in seine sechste Saison als Coach der Telgter Fußballerinnen. Weiter an seiner Seite: Co-Trainerin Eva Neffe.
Voll fokussiert: Sebastian Wende geht im Sommer in seine sechste Saison als Coach der Telgter Fußballerinnen. Weiter an seiner Seite: Co-Trainerin Eva Neffe. Foto: Aumüller

Die Fußballerinnen der SG Telgte überwintern in der Landesliga auf dem siebten Platz. Mit dem Abstiegskampf sollte der Aufsteiger nichts mehr zu tun bekommen. Jetzt hat Trainer Sebastian Wende für die Saison 2018/19 verlängert. Der 43-jährige Telgter geht in sein sechstes Jahr bei den SG-Frauen. WN-Redakteur Ralf Aumüller hat mit Wende über den späten Zeitpunkt seiner Zusage, über die Perspektive Westfalenliga und über einen Trainerjob bei den Männern gesprochen.

Sie haben jetzt für die nächste Saison zugesagt. Warum so spät?

Wende: Es mussten vorher noch einige Dinge geklärt werden. Zum einen, ob die Mannschaft überhaupt mit mir weitermachen will. Und ich habe mich auch gefragt, ob ich die Mannschaft noch erreiche und nach so vielen Jahren noch motivieren kann. Außerdem mussten einige organisatorische Fragen geklärt werden. Mit dem neuen Sportlicher Leiter Magnus Hoveling haben wir eine tolle Lösung gefunden. Das war mir wichtig. Deswegen hat es etwas gedauert, aber das ist ja nicht schlimm. Und wir haben auch darüber diskutiert, wo wir in den nächsten Jahren hinwollen.

Und: Welche Perspektive gibt es für den Telgter Frauenfußball?

Wende: Mir schwebt vor allem vor, nicht zu stagnieren. Wir scheinen in der Landesliga angekommen zu sein und können mithalten. Wir stehen auf dem siebten Platz. Es wäre sicherlich noch mehr möglich gewesen mit der Trainingsbeteiligung aus dem Aufstiegsjahr. Wir haben die Mannschaft auch befragt, ob sie bereit ist, wieder an der Trainingsbeteiligung zu schrauben. Ich glaube, wir können noch mehr erreichen. Das muss aber gar nicht die Westfalenliga sein.

Ist die Westfalenliga eine mögliche Perspektive in naher Zukunft?

Wende: Nein, das ist mir etwas zu früh. Das hängt von so vielen Kleinigkeiten ab. Gibt es eine Übertruppe wie in dieser Saison Wacker Mecklenbeck? Machen alle Leistungsträgerinnen weiter? Kommen vielleicht neue, starke Spielerinnen dazu? Bei uns haben alle Leistungsträgerinnen gesagt, dass sie bleiben wollen.

Hätten Sie nicht auch mal wieder Lust, eine Männermannschaft zu trainieren?

Wende: Ich hätte Lust auf viele Aufgaben. Im Moment gefällt es mir im Damenbereich, speziell in Telgte. In den letzten Jahren hatte ich auch Angebote aus dem Herrenbereich. Ich kann das nicht verneinen, aber ich muss jetzt nicht zu den Männern wechseln. Mir gefällt es gut.

► In der Frauen-Landesliga 3 stehen am kommenden Sonntag einige Nachholspiele auf dem Programm. Die SG Telgte ist nicht dabei. Für den Aufsteiger geht es erst wieder am 4. März (Sonntag) um Punkte. Dann kommt um 13 Uhr der Tabellenletzte FC Marl nach Telgte.

► In einem weiteren Vorbereitungsspiel erwarten die SG-Frauen am heutigen Mittwoch die DJK Rot-Weiß Alverskirchen. Der Anstoß erfolgt um 19.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz. Die Gäste stehen in der Bezirksliga 7 auf dem fünften Tabellenplatz.

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