Fußball: Frauen-Kreispokal Münster
Rechnung zwischen BSV Ostbevern und Wacker Mecklenbeck ist noch nicht beglichen

Ostbevern -

Zum dritten Mal innerhalb von zehn Monaten treffen der BSV Ostbevern und Wacker Mecklenbeck in einem Pokalwettbewerb aufeinander. Die BSV-Frauen wollen Revanche nehmen – diesmal aber eine richtige.

Mittwoch, 14.03.2018, 05:03 Uhr

Das war im Mai 2017 nach dem verlorenen Kreispokal-Finale gegen Wacker Mecklenbeck: Kira Lücke (r.) tröstet BSV-Torfrau Nina Potthoff.
Das war im Mai 2017 nach dem verlorenen Kreispokal-Finale gegen Wacker Mecklenbeck: Kira Lücke (r.) tröstet BSV-Torfrau Nina Potthoff. Foto: Kock

In den beiden Pokalwettbewerben auf Kreis- und Verbandsebene hat sich zwischen den Fußballerinnen des BSV Ostbevern und der DJK Wacker Mecklenbeck eine ganz besondere Beziehung entwickelt. Die Mannschaften treffen in diesen Wettkämpfen zum dritten Mal innerhalb von knapp zehn Monaten aufeinander. Das Kreispokal-Viertelfinale wird am heutigen Mittwoch um 19.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz an der Egelshove in Münster angepfiffen.

Nach den beiden letzten Pokalduellen steht es 1:1. Mecklenbeck gewann im Mai 2017 das Kreis-Finale mit 3:0 gegen den BSV. Dafür warf Ostbevern Anfang September Wacker mit einem 1:0 in der ersten Runde aus dem Westfalenpokal. „Im Kreispokal-Endspiel waren verschiedene Faktoren entscheidend“, erinnert sich Andrew Celiker. Der BSV-Trainer betont: „Unser Sieg im Westfalenpokal war noch keine echte Revanche. Die wollen wir jetzt im Kreispokal nehmen.“

Gute Aussichten im Halbfinale

Die Aussichten für den Sieger der letzten der vier Viertelfinal-Paarungen sind nicht übel: Im Halbfinale stehen neben dem SC Gremmendorf, Tabellenvorletzter in der Westfalenliga, die beiden Bezirksligisten VfL Senden und Grün-Weiß Amelsbüren.

Ich habe schon im letzten Jahr gesagt, dass Wacker sofort wieder in die Westfalenliga zurückkommt.

BSV-Trainer Andrew Celiker

Ostbevern und Mecklenbeck trennen eine Liga, aber die Rivalen begegnen sich eher auf Augenhöhe. Wacker befindet sich als ungeschlagener Landesliga-Spitzenreiter (nur ein Unentschieden) auf direktem Weg zurück in die vierthöchste Klasse. Am Sonntag schrubbte das Team die SG Telgte mit 5:1. „Das ist eine sehr gute Mannschaft. Ich habe schon im letzten Jahr gesagt, dass Wacker sofort wieder zurückkommt“, so Celiker. Seine Mannschaft zeigte am Sonntag eine 5:1-Gala gegen den SV Höntrop. Clever sagt der Coach: „Wenn wir wieder solch ein Spiel machen, dann sind wir der Favorit.“

Dem BSV fehlen weiterhin Michelle Schlattmann, Frieda Kemper, Clara Haverkamp und Ersatztorhüterin Anne Kemper. Aus privaten Gründen ist zudem Astrid Gerdes nicht dabei, die Torschützin beim 1:0-Sieg gegen Mecklenbeck im Westfalenpokal. Es ist die bislang einzige Pflichtspielniederlage von Wacker in dieser Saison.

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