Beachvolleyball
Tillmann trumpft in China auf, Mersmann in St. Peter-Ording geschlagen

Münster -

An diesem Wochenende war das Erfolgsduo Cinja Tillmann/Teresa Mersmann getrennt und mit anderen Partnerinnen unterwegs. Während Mersmann in St. Peter-Ording keinen guten Tag ablieferte, schaffte es Tillmann in China auf den zweiten Rang.

Sonntag, 22.07.2018, 15:46 Uhr

Erfolgreich auf Zeit: Cinja Tillmann und Interimspartnerin Sarah Schneider wurden in Haiyang (China) Zweite.
Erfolgreich auf Zeit: Cinja Tillmann und Interimspartnerin Sarah Schneider wurden in Haiyang (China) Zweite. Foto: FIVB

Der Partnertausch war erfolgreich – zumindest zu 50 Prozent. Während Cinja Tillmann (USC Münster) im chinesischen Haiyang mit Sarah Schneider (SV Lohhof) beim Drei-Sterne-Turnier bis ins Endspiel kam, schied ihre etatmäßige Partnerin Teresa Mersmann (USC) auf der Techniker-Beach-Tour in St. Peter-Ording mit Anna Behlen (Lohhof) frühzeitig aus.

Aus Studiengründen verzichteten Mersmann und Behlen auf den Trip nach Fernost, so dass sich kurzerhand zwei neu aufgestellte westfälisch-bayrische Kombinationen zusammentaten. Und besonders das nach Asien gereiste Duo überzeugte auf Anhieb, ohne Satzverlust ging es in das Spiel um den Turniersieg. Den beiden Erfolgen in der Gruppe ließen die Deutschen Siege gegen die Norwegerinnen Victoria Kjolberg/Ane Hjortland (21:17, 21:13), gegen das thailändische Team Varapatsorn Radarong/Tanarattha Udomchavee (21:11, 21:13) sowie im Halbfinale gegen die US-Girls Kelley Larsen/Emily Stockman (21:17, 21:14) folgen. Erst Betsi Flint und Emily Day stoppten Tillmann/Schneider beim 21:16, 21:18 im Endspiel. Kleiner Trost: 8000 Dollar Preisgeld, 270 Weltranglistenpunkte und ein Lob von Mersmann: „Das ist schon ganz schön beachtlich.“

Die Blockerin selber dagegen erwischte an der Nordseeküste keinen guten Tag. Bei der sechsten Etappe der nationalen Serie legte sie mit Behlen zwar gut los und gewann gegen die Hamburgerinnen Nina Interwies/Hannah Ziemer 21:12, 21:11. Doch zwei Partien und sechs Sätze später war nach dem Aus im Achtelfinale das Turnier mit Rang neun beendet. Zunächste waren die späteren Titelträger Ana Maria Gallay/Fernanda Pereyra – das argentinische Team hatte eine Wildcard erhalten – knapp besser (24:26, 21:17, 15:11), dann schickten Anika Krebs (HSV) und Anne Krohn (1. VC Stralsund) das Duo auf Zeit mit dem 21:17, 12:21, 15:12 auf die Heimreise. „Wir sind beide enttäuscht, da wir mit unseren Standardpartnerinnen eine super Saison spielen. Aber wir hatten Abstimmungsprobleme und waren auch etwas verkrampft. Wir haben nicht alles abgerufen, was wir können“, sagte Mersmann, die am Montag von Hamburg nach Tokio fliegt. In Japan bestreitet sie ein Drei-Sterne-Turnier, dann wieder an der Seite von Cinja Tillmann.

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