Di., 02.01.2018

Volleyball: Damen-Bundesliga Die Reihen beim USC füllen sich rechtzeitig

Bereit für neue Taten: Ines Bathen (l.), die ihre Verletzung im Sprunggelenk auskuriert hat, und Ivana Vanjak bereiten sich mit dem USC auf die erste Partie 2018 vor. Zum Rückrundenstart geht es am Samstag nach Erfurt.

Bereit für neue Taten: Ines Bathen (l.), die ihre Verletzung im Sprunggelenk auskuriert hat, und Ivana Vanjak bereiten sich mit dem USC auf die erste Partie 2018 vor. Zum Rückrundenstart geht es am Samstag nach Erfurt. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Das erste Spiel nach dem Jahreswechsel führt den USC Münster am Wochenenden zu SW Erfurt. Dort ist das Überraschungsteam der Saison Favorit und kann sich über einige zusätzliche Optionen freuen. Ines Bathen ist wieder fit, Liza Kastrup hofft auf ihr Debüt.

Von Henner Henning

Als Trainer Teun Buijs am Dienstag seine Mannschaft nach zwei freien Tagen über Silvester und Neujahr erstmals im Jahr 2018 traf, hatten sich die Reihen des USC Münster wieder gefüllt. Gute Voraussetzungen für den niederländischen Coach, der sein Team nun auf die erste Aufgabe des Jahres gezielt vorbereiten kann – auf das Auswärtsspiel am Samstag bei Schwarz-Weiß Erfurt. „Nicht nur dieses Spiel, sondern auch die folgenden sind neue Herausforderungen für uns. Aber das macht ja Spaß“, sagt Buijs.

Personell war der ohnehin schon gebeutelte USC in der Vorwoche knapp besetzt. Neben den Langzeitausfällen Ivana Bulajic und Lena Vedder fehlten beim Testspiel gegen die Oberliga-Herren der SG Coesfeld (21:25, 25:22, 21:25) die erkrankten Chiara Hoenhorst und Nadja Schaus. Und da Youngster Lina Alsmeier Zeit zur Regeneration vom Coach erhalten hatte und Nachwuchskraft Luisa Keller mit dem VC Olympia Münster ein Jugendturnier in Modena spielte, war das Personal überschaubar. „Das war nicht ganz einfach. Aber der Test in Coesfeld war sehr gut für die Mannschaft. Es war das erste Spiel nach zwölf Tagen, so konnten wir langsam wieder den Rhythmus aufnehmen“, sagt der 57 Jahre alte Buijs, der auch am folgenden Samstag seine Schützlinge in einen Vergleich mit dem männlichen Geschlecht geschickt hatte – im Training mit dem Drittligisten TSC Gievenbeck, den bekanntlich der USC-Vizepräsident Axel Büring coacht. „So etwas bringt uns immer viel und ist wichtig. Die Mädels müssen mit höherem Tempo und Druck umgehen“, so Buijs.

Mit dabei war neben der nun wieder genesenen Ines Bathen – die Angreiferin ist nach ihrer Sprunggelenksverletzung wieder voll belastbar – in der vergangenen Woche vom ersten Moment an auch Neuzugang Liza Kastrup, den der USC am letzten Spieltag vor Weihnachten (2:3 gegen die Ladies in Black Aachen) dem Heimpublikum präsentiert hatte. Eigentlich war die 18-Jährige, die zuletzt für die Marquette University in Milwaukee (USA) geschmettert hatte, ein Vorgriff auf die nächste Saison. Die Anzeichen, dass die Angreiferin aber schon in Erfurt mitwirken kann, verdichten sich. „Mit der Spielgenehmigung sollte es klappen“, sagt Buijs, der mit der früheren Bewohnerin des Sportinternats Münster eine neue Option nach dem Vedder-Ausfall auf der Diagonalposition hätte. „Als Linkshänderin auf der rechten Seite ist sie sehr interessant. Mal sehen, wie sie uns im Hinterfeld, in der Annahme oder auch auf der linken Seite schon helfen kann. Da gibt es einige Fragezeichen“, erklärt der Coach. Physisch zumindest ist Kastrup absolut auf der Höhe, der in den USA sehr athletisch geprägte Volleyball kam ihr offenbar zugute. „Liza ist stark und hat sich sehr weiterentwickelt. Technisch war sie ja durch ihre Zeit am Bundesstützpunkt ohnehin schon gut“, meint Buijs. „Dies müssen wir nun zusammenbringen und schauen, wo es für die Mannschaft passt.“

Ab Mittwoch läutet der 2,02 Meter große frühere Weltklasse-Volleyballer die finale Vorbereitungsphase auf Erfurt ein, am Abend gibt es für sein Team per Videostudium eine erste taktische Vorbereitung auf die Schwarz-Weißen. Im Gegensatz zu den Unabhängigen waren die Thüringerinnen zwischen Weihnachten und Neujahr noch im Einsatz, der Tabellenzehnte aber blieb beim 0:3 gegen den Dresdner SC chancen- wie auch punktlos. Das war Erfurt bereits zum Saisonauftakt am Berg Fidel, als Münster in nur 72 Minuten ohne große Mühe siegte. Eine Wiederholung ist zum Start der Rückrunde erwünscht.

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