Mi., 03.01.2018

Volleyball: 3. Liga West Flachmeier will hoch hinaus mit dem BSV Ostbevern

Machen sich lang für Sendens nächsten Gegner: Maren Flachmeier (r.) und Ex-Nationalspielerin Wiebke Silge, hier bei der gemeinsamen Blockarbeit.

Machen sich lang für Sendens nächsten Gegner: Maren Flachmeier (r.) und Ex-Nationalspielerin Wiebke Silge, hier bei der gemeinsamen Blockarbeit. Foto: Ralf Aumüller

Lüdinghausen/Ostbevern - 

Der BSV Ostbevern ist derzeit das Überraschungsteam schlechthin. Sogar der Aufstieg scheint möglich. Für Maren Flachmeier, vormals Union Lüdinghausen, würde sich damit ein Traum erfüllen.

Von Florian Levenig

„Derbys“, erklärt Maren Flachmeier, „sind immer was Besonderes“. Erst recht, wenn man um die Rivalität zwischen dem ASV Senden und ihrem Ex-Verein Union Lüdinghausen weiß. Umso mehr freut sich die 23-Jährige auf das Gastspiel ihres aktuellen Klubs BSV Ostbevern am Freitag ab 20 Uhr im Sportpark.

Wobei Flachmeier nur wenige Spielerinnen aus dem ASV-Team kennt, da sich der kommende BSV-Gegner im Sommer runderneuert hat. Während Senden seither – auch verletzungsbedingt – um den Ligaverbleib bangt, setzt der Vorjahresaufsteiger zum Höhenflug an. Derzeit rangiert Ostbevern auf Platz drei, würde im Falle eines klaren Sieges im morgigen Nachbarschaftsduell Spitzenreiter Aligse überflügeln.

Organisatorische wie finanzielle Hürden

Ob ein weiterer Aufstieg Flachmeier und Co. reize? „Definitiv. Mal in der zweiten Volleyball-Liga zu spielen, wäre für mich ein Traum.“ Allerdings nicht um jeden Preis. Die Auswärtsfahrten im Unterhaus zu stemmen, sei nicht das große Problem, „da wir ja auch auf ein paar West-Vereine wie Essen oder Borken träfen“. Dafür seien die organisatorischen wie finanziellen Hürden enorm, weiß die junge Steverstädterin. Das fange schon damit an, dass sich BSV-Coach Dominik Münch um den Erwerb des A-Trainerscheins kümmern müsste. Noch bis Ende Januar läuft die Vorlizenzierung, spätestens dann will sich der Verein erklären.

Eines jedenfalls käme für die Außenangreiferin nicht in Betracht: Den Klub zu wechseln, nur um andernorts eine Etage höher zu spielen. Was Mannschaft und Verein in Ostbevern auszeichneten, das sei „der enorme Zusammenhalt. Alle Dinge werden beim BSV gemeinsam entschieden.“

Teamspirit entscheidend

Dieser Teamgedanke sei auch der Hauptgrund dafür, dass es derzeit so gut laufe. Selbst eine Wiebke Silge, immerhin ehemalige Nationalspielerin und im Sommer in die Heimat zurückgekehrt, füge sich „nahtlos ins Kollektiv ein“, freut sich Flachmeier. Ein weiteres Plus: die vielen Fans, die ihr Team auch morgen nach Senden begleiten werden. „Meine Familie“, lacht die langjährige Unionistin, „hat’s ja nicht so weit“.

Leserkommentare

Google-Anzeigen

karriere.ms Anzeigen

Ihr Jobportal für unbefristete und befristete Stellenangebote aus dem Münsterland

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5398283?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F194%2F