Di., 10.01.2017

Rückblick auf die 29. Fußball-HKM 9:7 geht in die Geschichte ein

Sieht aus wie ein Tor, ist aber keins. WSU-Torwart Thomas Wilmer und sein Vordermann Loris Theres (Nr. 4) klären in dieser brenzligen Situation vor dem Freckenhorster Philip Schange.

Sieht aus wie ein Tor, ist aber keins. WSU-Torwart Thomas Wilmer und sein Vordermann Loris Theres (Nr. 4) klären in dieser brenzligen Situation vor dem Freckenhorster Philip Schange. Foto: René Penno

Warendorf - 

Es ist schon eigenartig, wie sich die Fußballer des TuS Freckenhorst zu Hallenspezialisten gemausert haben. Bei den ersten 13 Austragungen der HKM erreichte der Veranstalter nicht ein einziges Mal das Halbfinale, doch mit Rang zwei im Jahre 2002 ging es bergauf.

Von Wolfgang Schulz

In den folgenden 16 Jahren gelang dem TuS sage und schreibe 13 Mal der Sprung ins Endspiel , am Sonntag zog er mit seinem sechsten Titelgewinn mit der SG Sendenhorst gleich.

Klar, dass die SG gerne zum siebten Mal gewonnen hätte, doch eine mäßige Leistung und ein Rechenfehler sorgten für das sensationelle Ausscheiden am ersten Turniertag. Für die größte positive Überraschung sorgte der abstiegsgefährdete B-Ligist aus Milte mit dem Erreichen der Endrunde. Da gab es zunächst den sensationellen 4:3-Vorrundensieg in letzter Sekunde gegen den späteren Turniersieger und am Finaltag noch das grandiose 9:7 (nach 5:1 und 5:5) gegen GW Albersloh , das wohl weder die beteiligten Spieler noch die Zuschauer so schnell vergessen dürften.

„Dieses Resultat geht in die HKM-Geschichte ein, denn das gab es noch nie. Albersloh hat mit dem aufgerückten Torwart Harakiri gespielt und Milte zum Toreschießen eingeladen“, wunderte sich Turnier-Chef Manfred Krieg , der ansonsten wie seine Mitstreiter vom TuS Freckenhorst mit dem Ablauf des 29. HKM-Durchgangs vollauf zufrieden war: „Wir hatten an den vier Tagen erneut über 3000 Zuschauer, genau 3150, die viele Tore und viele spannende Matches gesehen haben. Zudem verliefen die Begegnungen sehr fair, so dass die Schiedsrichter bis auf ganz wenige Ausnahmen leichtes Spiel hatten“, ergänzte er.

Die einzige Rote Karte verteilte Schiri Klaus Gangolf völlig regelgerecht an Alberslohs als Keeper agierenden Feldspieler Jannick Horstmann, der einen einschussbereiten Milter Akteur foulte.

Die 30. Auflage der HKM hat der TuS Freckenhorst schon fest im Visier. „Wir würden sie gerne vom 4. bis 7. Januar 2018 ausrichten, wenn dieser Termin auch der gastgebenden Bundeswehr passt.“

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