Fr., 12.05.2017

Frauenfußball: Regionalliga Chancen deutlich besser nutzen

Mittelfeldspielerin Maeva Jocksch kehrt am Sonntag im Heimspiel der Warendorfer Regionalliga-Frauen gegen Moers in den Kader zurück.

Mittelfeldspielerin Maeva Jocksch kehrt am Sonntag im Heimspiel der Warendorfer Regionalliga-Frauen gegen Moers in den Kader zurück. Foto: Renné Penno

Warendorf - 

Auch im letzten Heimspiel der Regionalligaspielzeit soll der Heimnimbus der Frauen der Warendorfer SU gewahrt werden.

Von Werner Szybalski

„Wir haben in 2017 noch keine Ligaspiel auf eigenem Platz verloren. Das soll so bleiben“, unterstrich André Kuhlmann, der mit seiner abstiegsbedrohten Elf am Sonntag um 13.30 Uhr den GSV Moers empfängt.

Ein Sieg wäre morgen sehr wichtig, da dann der Abstand zum Gegner Moers auf nur einen Zähler schrumpft. Zudem könnte vor dem Münsterland-Abstiegsderby in einer Woche bei Germania Hauenhorst, der Druck auf die Kreisstädterinnen etwas nachlassen.

„Wir versuchen alles, unsere Spielerinnen möglichst vom Druck zu befreien“, betonte Kuhlmann, der trotz der prekären Situation nur zwei Mal in dieser Woche auf den Trainingsplatz bat: „Die Mannschaft sollte frei haben, um so den Kopf frei zu bekommen.“

Dies sei gerade bei seiner sehr jungen Truppe extrem wichtig, verdeutlichte der Übungsleiter, der in den Trainingseinheiten die „einfachen Dinge“ üben ließ. „Jetzt Taktiktraining durchzuführen, wäre sicherlich der falsche Weg. Natürlich haben wir auch etwas für den Abschluss getan, denn daran haperte es zuletzt in Köln. Wir hätten drei Tore statt einen Treffer vorlegen können“, ist André Kuhlmann überzeugt, dass ein freier Kopf sich auch positiv auf die Chancenverwertung auswirken wird.

Die 1:4-Hinrundenpleite im Moers sei längst vergessen, beteuerte der Coach, dass alle nur von Spiel zu Spiel denken würden. An diesem Wochenende kommt es gleich mehrfach zu Vergleichen einiger Abstiegskandidaten, weshalb ein WSU-Sieg gegen Moers von besonderer Bedeutung wäre.

Mithelfen können Maeva Jocksch und Nele Kesse, die beide zurück im Kader seien. Wer aber aufläuft, verriet André Kuhlmann gestern noch nicht.

Aufmerksam wird bei der WSU verfolgt, was sich in Cloppenburg tut. Sowohl deren Frauen als auch die Männer haben keine Lizenz für die nächste Saison bekommen. Bleibt dies beim Frauen-Zweitligisten so, würde der Westverein Herford nicht absteigen. Dies wiederum würde bedeuten, dass der zwölfte Regionalligaplatz, auf dem befinden sich die Warendorfer derzeit, kein Abstiegsplatz mehr wäre.

„Da muss man erst abwarten, ob Cloppenburg nicht doch noch einen Großsponsor auftut. Wir wollen lieber aus eigener Kraft die Klasse halten. Gegen Moers können wir einen großen Schritt in diese Richtung tun“, verdeutlichte André Kuhlmann, dass auch Herford nicht mit einem Klassenerhalt durch den Zwangsabstieg der Cloppenburgerinnen kalkuliert.

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