So., 14.05.2017

Fußball: Bezirksliga VfL geht wieder leer aus

VfL-Keeper Reher (v. l.) ist rechtzeitig vor dem Warendorfer Julian Gösling am Ball. Der Sassenberger Patrick Gangolf und Torschützen Fahdi Malaj können nur zuschauen.

VfL-Keeper Reher (v. l.) ist rechtzeitig vor dem Warendorfer Julian Gösling am Ball. Der Sassenberger Patrick Gangolf und Torschützen Fahdi Malaj können nur zuschauen. Foto: Heinz Schwackenberg

Sassenberg - 

Nicht schlechter als der Gegner, aber keine Punkte. Auch im Derby gegen die Warendorfer SU hieß es beim Abpfiff 0:1 (0:0).

Von Klaus Hartmann

Am Ende war es wie fast immer in dieser Saison für den VfL Sassenberg. Nicht schlechter als der Gegner, aber keine Punkte. Auch im Derby gegen die Warendorfer SU hieß es beim Abpfiff 0:1 (0:0). Der Abstieg ist zwar schon länger besiegelt, für die kämpferisch gute Einstellung der Gastgeber wäre zumindest ein Punkt eine nette Belohnung gewesen.

„Ein Punkt wäre auch in Ordnung gewesen“, befand Sassenbergs Coach Stefan Brinkmann, „wir sind zwar sehr schwer in die Partie gekommen, aber ab der zwanzigsten Minute haben wir das Spiel eigentlich im Griff gehabt.“ Die Analyse traf es wohl. Die Gäste hatten in der Anfangsviertelstunde eine Unzahl an Ecken und Freistößen, die sie in den Sechzehner des Gegners bringen konnten, Chancen sprangen aber praktisch keine dabei raus.

Die WSU machte zu Beginn mächtig Dampf und man merkte dem Team von Johannes Zurfähr an, dass sie die letzten eher mauen Wochen vergessen machen wollten. Christoph Kuhlmeier´ s Direktabnahme auch acht Metern brachte zum ersten mal Gefahr, verfehlte aber das Gehäuse von Julian Reher (12.). Der konnte sich kurz später mit einer Fußabwehr bei einem Versuch von Bastian Grothues auszeichnen (17). Ein Freistoß von Daniel Tünte verfehlte zudem sein Ziel (29.). Der VfL spielte zwar phasenweise ganz ordentlich, der letzte Pass fand aber nicht das Ziel, sodass Gefahr vor dem Tor praktisch ausblieb.

Das änderte sich dann in Durchgang zwei. Einen Schuss von Arthur Sperle lenkt WSU-Keeper Thomas Wilmer über das Gehäuse (52.), ein Kopfball von Andre Risse wird auf der Linie geklärt (53.). Alles sah nach Unentschieden aus, als Timo Merten unglücklich Dennis Bonin foult und der Schiedsrichter auf Elfmeter entscheidet. Fahdi Malaj nutzt den Elfer zur Führung (81.). Ein Pfostenschuss von Sperle in der Schlussminute hätte der Ausgleich sein können, aber Glück ist in dieser Saison nicht Sassenberger Sache. „Die Mannschaft hat sich das verdient und das erfüllt, was ich erwartet habe“, befand WSU-Coach Johannes Zurfähr den Sieg als verdient.

VfL: Reher – Reiling, Dreckmann, Risse, Volbracht – Alla, Griestop, Wessel (57 Kiese), Wortmann, Gangolf (73. Merten) – Sperle. – WSU: Wilmer – Theres, B. GRothues, Fischer, P. Grothues – Bonin, Schmitz (88. Kieskemper), Tünte, Gösling, Kuhlmann – Malaj (90. Gerdhenrich). – Tor: 0:1 Malaj (81. FE)

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