Do., 18.05.2017

Handball: Landesliga-Relegation Kleinigkeiten entscheiden

Durchsetzungswille ist am Samstagabend in Dolberg beim ersten von drei Relegationsspielen für den SC DJK Everswinkel Trumpf, so wie es in dieser Szene Marvin Sand vormacht.

Durchsetzungswille ist am Samstagabend in Dolberg beim ersten von drei Relegationsspielen für den SC DJK Everswinkel Trumpf, so wie es in dieser Szene Marvin Sand vormacht. Foto: René Penno

Everswinkel - 

Nachsitzen ist angesagt, denn weder der Gastgeber Eintracht Dolberg noch der SC DJK Everswinkel haben in der regulären Spielzeit das Klassenziel erreicht.

Von Werner Szybalski

Dank des Erfolges des Drittligisten TuS Volmetal, der in der Relegation den Klassenerhalt schaffte, dürfen Dolberg, Everswinkel, Letmathe und Oberlübbe nun hoffen, gleichfalls in den Nachprüfungen das Saisonziel noch zu erreichen. Wer nach dem Modus „Jeder gegen jeden“ am Ende die beste Bilanz vorzuweisen hat, bleibt in der Landesliga.

Zum Auftakt erwartet der SV Eintracht Dolberg am Samstagabend um 19.15 Uhr in ihrer Mehrzweckhalle den SC DJK Everswinkel. „Diesen Strohhalm wollen wir nutzen“, erklärte Thomas Steinhoff, Trainer der Eintracht, der vor den drei „Endspielen“ seiner Truppe vor allem Sicherheit und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten vermitteln wollte.

Everswinkels scheidender Coach Marcel Graefer sieht es ähnlich, wobei der Münsteraner sogar noch etwas lockerer scheint: „Wir haben ganz normal trainiert. Die Jungs sind auf jeden Fall heiß auf das Spiel. Alle versuchen ihre Termine zu verlegen, um in Dolberg und den anderen Partien dabei zu sein.“

Natürlich hat sich Graefer inzwischen etwas schlau gemacht, möchte aber im Vorfeld der Begegnung nichts über Dolberg sagen. Zumindest ließ er durchblicken, dass er fest an seine Mannschaft glaubt, die das Spiel gewinnen könne.

Dies sei auch notwendig, so Marcel Graefer, denn eine Niederlage in der ersten Partie mache den Verlierer angesichts von nur einem Relegationsgewinner gleich zu einem krassen Außenseiter.

Beide Trainer wollen, dass sich ihre Teams vor allem auf die jeweiligen Stärken konzentrieren und nicht, so Steinhoff, „zu viel danach schauen, was die anderen machen.“ Graefer ist zudem überzeugt, dass „Kleinigkeiten entscheidend“ sein werden. Zudem gehöre etwas Glück dazu.

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