Mo., 27.11.2017

Fußball Kreispokal Warendorfer SU macht mit Trainerduo weiter

Sah nicht nur bei der Betrachtung von Gegenspieler Rene Simon (r.) in dieser Szene rot, sondern auch nach 23 Minuten nach einem Disput mit Warendorfs Keeper Thomas Wilmer: Senden-Stürmer Lucas Morzonek (l.).

Sah nicht nur bei der Betrachtung von Gegenspieler Rene Simon (r.) in dieser Szene rot, sondern auch nach 23 Minuten nach einem Disput mit Warendorfs Keeper Thomas Wilmer: Senden-Stürmer Lucas Morzonek (l.). Foto: R. Penno

Warendorf - 

Bei der Warendorfer SU geht es weiter aufwärts. Am Samstag bezwangen sie im Kreispokal den Landesligisten VfL Senden. Zuvor gab die WSU bekannt, dass aus der Interimslösung ein festes Trainerduo geworden ist.

Von René Penno

Die Fußballer der Warendorfer SU siegen und singen weiter. Mit 2:1 (0:1) gewannen sie in Runde vier des Kreispokals gegen den Landesligisten VfL Senden. Und das, obwohl der Bezirksligist zu Beginn kalt erwischt wurde: Bereits nach fünf Minuten lag Senden mit 1:0 in Führung. Fahri Malaj traf aber zum Ausgleich, Niklas Steinkamp erzielte in der Nachspielzeit per Hacke den Siegtreffer. Im Halbfinale am 29. März 2018 muss die WSU zum SC Münster 08, der den Lokalrivalen FC Münster 05 mit 4:0 bezwang.

„Das war verdient“, sagte Axel Theres, Sportlicher Leiter der WSU, nach dem vierten Sieg der Sportunion in Folge. Spielerisch habe man keinen Unterschied gesehen. In der Tat setzte der Bezirksliga-Vorletzte dem Landesliga-Fünften von Beginn an zu. Vor allem körperlich hielten die Gastgeber dagegen und ließen den gefährlichen Sturm der Gäste nie zur Entfaltung kommen. Nur einmal sah die Abwehr der Sportunion nicht gut aus: Nach einem langen Pass war Florian Kaling plötzlich frei vor Tormann Thomas Wilmer und traf zum 1:0 (5.).

Wilmer stand nach 23 Minuten erneut im Mittelpunkt des Geschehens, als er Sendens Angreifer Lucas Morzonek unsanft stoppte. Beide gerieten anschließend kurz aneinander – Morzonek sah Rot und Schiedsrichter Moritz Ludorf (Münster) nicht gut aus in dieser Szene.

In Überzahl erarbeiteten sich die Gastgeber nun auch spielerisch ein Übergewicht und einige Chancen, die noch ungenutzt blieben. In Hälfte zwei wechselte Christian Gerdhenrich dann den Sieg ein: Fahri Malaj kam für Fabian Schütte und traf in der 63. Minute nach Vorarbeit von Tobias Schwienhorst zum längst fälligen Ausgleich.

Danach war Senden am Zug. Als alle Zeichen auf Verlängerung standen, erlöste der ebenfalls eingewechselte Niklas Steinkamp mit seinem Treffer in der dritten Minute der Nachspielzeit die WSU. Wieder hatte Schwienhorst die Vorlage geliefert. „Kurz freuen und weiter arbeiten“, will Axel Theres die Euphorie mitnehmen ins Derby am Sonntag in Freckenhorst.

WSU: Wilmer – Freye, Theres, Simon, Schütte (57. Malaj), Klemckow ( 57. Kieskemper), Wacker (66. Steinkamp), Weißen, Grothues, Schwienhorst, Schmitz. - Tore: 0:1 Kaling (5.), 1:1 Malaj (63.), 2:1 Steinkamp (90. +3). - Bes. Vorkommnisse: Rote Karte für Lucas Morzonek (23.).

Vor dem Spiel äußerte sich Seniorenobmann Ralf Sennhenn zur Trainerfrage. Die Interimslösung mit Axel Theres und Christian Gerdhenrich wird demnach zur Dauerlösung. Beide sollen mindestens bis zum Saisonende die WSU-Erste trainieren. „Nachdem die beiden das jetzt vier Wochen machen, ist ein deutlicher Aufwärtstrend zu sehen. Es gibt keine Veranlassung nach neuen Trainern zu suchen. Warum sollten wir auch weiter Ausschau halten, wenn wir das beste Trainerteam schon haben“, erklärte Sennhenn, der fest an den Klassenerhalt glaubt: „Wir sind zu 100 Prozent überzeugt, dass wir den Klassenerhalt schaffen. Noch ist viel zu tun, aber wir werden das packen.“

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