Fußball: Frauen-Bezirksliga
Reserve der Warendorfer SU vor Herkules-Aufgabe

Alverskirchen/Warendorf -

Für die Bezirksliga-Frauen der DJK RW Alverskirchen und der Warendorfer SU II beginnt am Sonntag wieder der Ernst des Fußball-Lebens. Sie beenden die Hinrunde der Bezirksliga.

Samstag, 24.02.2018, 12:02 Uhr

Am Sonntag geht‘s weiter: Laura Hakenes (l.) empfängt mit der WSU-Zweiten Oelde, während Katharina Glose mit ihrer DJK nach Hamm fährt.
Am Sonntag geht‘s weiter: Laura Hakenes (l.) empfängt mit der WSU-Zweiten Oelde, während Katharina Glose mit ihrer DJK nach Hamm fährt. Foto: Heinz Schwackenberg

Die DJK, die Rang fünf einnimmt, steht um 12 Uhr beim Rangsiebten Hammer SC vor einer schweren, aber lösbaren Aufgabe. „Wir wollen oben angreifen und noch ein paar Plätze gutmachen. Aber ob das angesichts der mageren Vorbereitung klappt, ist fraglich“, zeigt sich DJK-Trainer Klaus Günther pessimistisch.

„Zum einen haben wir nur zwei von vier Testspielen absolviert und sind dabei in dieser Woche mit 2:8 in Telgte unter die Räder gekommen. Zum anderen war die Trainingsbeteiligung aus vielen Gründen dürftig bis unbefriedigend: Studium, Arbeit, Prüfungen und Karneval gingen vor.“

Gegner Hamm ist im Sommer aufgestiegen und hat sich gut gehalten. Allerdings trat das Team am Sonntag nicht bei Spitzenreiter Herbern an, sondern gab die Punkte kampflos ab – und zahlte die obligatorische 200-Euro-Strafe. „Warum, weiß ich allerdings auch nicht“, erklärte Günther, der auf Sonja Peppinghaus und Angelina Sonntag verzichten muss.

Geht Günther in die neuen Saison?

Am Kader seiner Truppe hat sich in der Winterpause nichts geändert. Ob Günther im Sommer in seine neunte Saison geht, steht noch nicht fest. „Eigentlich hätte ich nichts dagegen“, verriet er.

Pohlchristoph für Thier

Bei der WSU-Reserve hat sich im Winter dagegen etwas getan. Bernhard Bureck trainiert das Team nicht mehr gemeinsam mit Pascal Thier, der aus familiären Gründen aufgehört hat. Für ihn springt Hanna Pohlchristoph wieder ein. Zudem hat sich Anne Stuckenberg abgemeldet.

Das Ziel der WSU-Resrve ist der Klassenerhalt. Nur sechs Punkte fuhr die Truppe mit ihrem schmalen Kader bislang ein. Da ausgerechnet in dieser Saison vier von 14 Clubs absteigen, beträgt der Rückstand zum rettenden Ufer schon acht Zähler. Dennoch zeigt sich Bureck optimistisch: „Natürlich wird das schwer. Aber die Elf hat das Potenzial, um die Klasse zu halten.“

Den ersten Schritt wollen die Warendorferinnen am Sonntag um 15 Uhr auf eigenem Kunstrasen machen. Dann empfangen sie den Tabellenvierten aus Oelde. „Keine leichte Aufgabe, zumal die Vorbereitung mit nur zwei Spielen nicht optimal lief. Doch wir werden alles daran setzen, um drei Punkte zu holen“, ergänzte Bureck, der auf die verletzte Franziska Grenz verzichten muss.

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