Handball: Frauen-Landesliga
VfL Sassenberg ist zurück in der alten Heimat

Sassenberg -

Der Schweiß läuft in Strömen, nicht nur wegen des guten Wetters. Sassenbergs Frauen wollen schließlich auch in der neuen Saison oben mitmischen. Drei Abgängen stehen drei Neue gegenüber.

Montag, 16.07.2018, 16:26 Uhr

Vorerst im Ausland: Leonie Merschhoff.
Vorerst im Ausland: Leonie Merschhoff. Foto: Rene Penno

Kondition und Kraft stehen derzeit im Mittelpunkt, der Feinschliff erfolgt später. „Das übliche Vorbereitungsprogramm um diese Zeit“, erklärt Daniel Hassmann, der Coach der Sassenberger Handballerinnen.

Seit drei Wochen ist der Landesligist jetzt im Training, zwei weitere dauert der schweißtreibende Teil noch an. Ab Ende Juli kommt dann die Zeit der Testspiele. „Sieben stehen an, darunter auch ein Dreierturnier im Rahmen unseres Trainingslagers Mitte August“, ergänzt Haßmann.

Auftakt gegen Harsewinkel

Der Ernst des Handball-Lebens beginnt schließlich am 9. September mit dem Heimspiel gegen die benachbarte TSG Harsewinkel, das Saisonziel hat der Trainer auch schon vor Augen: „Es gibt gute Gründe, warum wir oben mitspielen wollen. Erstens haben wir in der Vorsaison als Aufsteiger knapp hinter dem Meister den dritten Platz belegt, zweitens haben wir eine eingespielte Mannschaft. Wie sich der Staffelwechsel auswirkt, wird sich zeigen.“

Bekanntlich sind die Sassenbergerinnen – wie auch Everswinkel – nach dem einjährigen Abstecher in Richtung Süden wieder in der heimatlichen Staffel 2 angelangt, in der die Gegner vorwiegend aus dem Münsterland kommen. „Diese Staffel dürfte nicht stärker sein, denn alle Verbandsliga-Absteiger sind in der Staffel 3 gelandet.“

Am Kader der Sassenbergerinnen hat sich wenig geändert. Carina Westermann legt eine Babypause ein, Leonie Merschhoff geht für ein halbes Jahr ins Ausland und Torhüterin Katharina Strotmann kehrt nach Versmold zurück. Neu im Team sind Keeperin Rica Marciniak (TV Telgte), Hanna Klünker (A-Jugend) und Vanessa Bastiaan (2. Mannschaft). „Mit drei Keeperinnen und 13 Feldspielerinnen sind wir gut aufgestellt“, sagt Haßmann, der weiter auf Tempohandball setzt und sich vor allem eins wünscht: „Wir müssen uns in Sachen Chancenverwertung deutlich verbessern, vor allem auf den Außenpositionen.“

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