So., 13.08.2017

Fußball: Kommentar Nach der Pleite in Osnabrück wieder Land unter beim HSV

Der VfL Osnabrück jubelte, der HSV war enttäuscht. 

Der VfL Osnabrück jubelte, der HSV war enttäuscht.  Foto: dpa

Wieder einmal lacht das Land über den Hamburger SV. Nach der 1:3-Pleite in Überzahl beim Drittligisten VfL Osnabrück braut sich schon wieder etwas zusammen. Der Verein bewegt sich ohnehin auf dünnem Eis, wie unser Redaktionsmitglied André Fischer in seinem Kommentar schreibt.

Wie lange tut er sich das noch an? Im Juni ist Klaus-Michael Kühne 80 geworden. Der milliardenschwere HSV-Investor macht noch immer jahrein, jahraus das Geldsäckel weit auf, damit endlich Stabilität einkehrt beim Bundesligisten. Aber: Immer wieder haut die Realität der Hoffnung aufs Maul. Am Sonntag zum Beispiel in Osnabrück, als sich das Nordlicht beim 1:3 beim Drittligisten in Überzahl bis auf die Knochen blamierte. Schon vor dem Start in die 55. Spielzeit im Oberhaus ist Feuer unterm Dach in der Hansestadt. Der HSV wandert auf einem ganz schmalen Grat und wird in dieser Verfassung ein Kandidat für die beiden Abstiegsränge sein. Und Wohltäter Kühne? Der dürfte irgendwann die Lust an seinem Spielzeug verlieren, den Geldhahn zudrehen. Dann herrscht Land unter an der Elbe.   André Fischer

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