So., 30.04.2017

Umgehung mit Bürgerfest eingeweiht „Das muss im Land Schule machen“

Man merkte bei der symbolischen Freigabe Verkehrsminister Michael Groschek (2.v.r.) und der Direktorin des Landesbetriebes Straßenbau Elfriede Sauerwein-Braksiek (r.) an, dass die Einweihung der Südumgehung Nordwaldes (L555) etwas Besonderes ist, auch gerade wegen des Bürgerfestes.

Man merkte bei der symbolischen Freigabe Verkehrsminister Michael Groschek (2.v.r.) und der Direktorin des Landesbetriebes Straßenbau Elfriede Sauerwein-Braksiek (r.) an, dass die Einweihung der Südumgehung Nordwaldes (L555) etwas Besonderes ist, auch gerade wegen des Bürgerfestes. Foto: Detlef Held

Nordwalde - 

„Das was hier passiert muss Schule machen“, zeigte sich am Sonntagmittag NRW-Verkehrsminister Michael Groschek beeindruckt von der Art und Weise, wie die Gemeinde Nordwalde die Inbetriebnahme der Umgehungsstraße L 555 feierte.

Von Detlef Held

„Das was hier passiert muss Schule machen“, zeigte sich am Sonntagmittag NRW-Verkehrsminister Michael Groschek beeindruckt von der Art und Weise, wie die Gemeinde Nordwalde die Inbetriebnahme der Umgehungsstraße L 555 feierte.

„Kein Genörgel sondern volle Zustimmung für so ein Vorhaben, das hätten wir im Land gerne öfter“, gratulierte Groschek den mehr als 2000 Besuchern des „Tages der offenen Straße“ zu der fast fünf Kilometer langen Umgehung, die für mehr Lebensqualität sorgen wird, so Groschek.

Umgehung soll für mehr Lebensqualität sorgen

Er hatte als Gastgeschenk einen symbolischen Scheck über 3,17 Millionen Euro mitgebracht, damit jetzt auch die Umgestaltung des Ortskernes in trockenen Tüchern ist. „Der ist gedeckt“, sagte er lachend und sah eine strahlende Bürgermeister Sonja Schemmann, die eher mit dem Förderbescheid als mit Geld gerechnet hatte. „Jetzt wissen wir, dass wir anfangen können“, so Schemmann.

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Zuvor hatte die Direktorin des Landesbetriebs Straßenbau NRW Elisabeth Sauerwein Braksiek der Bürgermeisterin gratuliert. „Sogar das tolle Sonnenwetter trägt ihren (Vor-)Namen. Das muss man mal hinkriegen.“

Fotostrecke: Einweihung der Nordwalder Umgehungsstraße

Sie betonte, dass die Umgehung eine zwingende Notwendigkeit war und bedankte sich bei allen Projektbeteiligten für die konstruktive Zusammenarbeit bei der Planung und der fünfjährigen Bauphase. Auch Landrat Dr. Klaus Effing betonte in seinem Grußwort die Bedeutung dieser Verkehrsverbindung. „Es war eines der größten Mammutprojekt im Kreis und bringt uns wirklich weiter.“

 

Fotostrecke: Südumgehung Nordwalde

 

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Für Nordwalde und für mich ist das ein Glückstag.

Sonja Schemmann

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„Für Nordwalde und für mich ist das ein Glückstag“, bedankte sich Bürgermeisterin Schemmann bei all denen, die seit vielen Jahren die Umsetzung der Südumgehung auf vielen verschiedenen Ebenen in Gang gebracht haben. Ihr besonderer Dank galt ihren Vorgängern im Amt, die das Verfahren immer vorangetrieben hatten. „Wir waren uns in der Politik immer einig, dass sie kommen muss. Es hat zwar mehrere Legislaturperioden gedauert, am 2. Mai darf die Straße befahren werden, ein Freudentag.

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